Nichtstädtische Bestände

Neben den Unterlagen aus der Stadtverwaltung übernimmt das MARCHIVUM auch Archivgut von Firmen, Verbänden und Vereinen sowie kirchlichen Einrichtungen und politischen Organisationen.

Grundvoraussetzung dafür ist, dass es sich um Dokumente handelt, die von allgemeinem Interesse sind und die Bedeutung der jeweiligen Institutionen widerspiegeln. Um entscheiden zu können, ob ein Nachlass archivwürdig ist, wird zunächst eine Sichtung durchgeführt, dann eine vertragliche Regelung über die Art der Übernahme und die Nutzungsmöglichkeiten getroffen.

Bedeutende Überlieferungen besitzt das MARCHIVUM unter anderem mit den Archiven der Firmen Bopp & Reuther, Mohr & Federhaff, Rhenania und der Chemischen Fabrik Weyl.

Unter den weiteren Institutionen, die in den nichtstädtischen Sammlungen vertreten sind, seien hier beispielhaft die Oberrheinische Eisenbahngesellschaft OEG, der Kunstverein, die Evangelische Kirchengemeinde Mannheim und das katholische Bürgerhospital genannt.

Recherche und Zitierweise

Die Nachlässe sind in unserer Online-Datenbank recherchierbar und können im Lesesaal Stadtgeschichtliche Forschung eingesehen werden. Schriftliche Anfragen richten Sie bitte an marchivum@mannheim.de

Bei Veröffentlichungen ist nach folgendem Schema zu zitieren:
MARCHIVUM, Bopp & Reuther, Zug. 19/2007, Nr. 0001