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Autor: Lea Oberländer

Forschung

Mannheims verdrängte Opfer. Porträt einer Stadt im System der NS-„Euthanasie“

Die euphemistisch "Euthanasie-Programm" genannte Mordaktion der Nationalsozialisten hatte das Ziel, dauerhaft pflegebedürftige Menschen, vor allem psychisch kranke oder behinderte Kinder und Erwachsene, die als "nutzlose Esser" betrachtet und deren Dasein pauschal als "lebensunwert“ bezeichnet wurde, zu töten. Dem zugrunde lag einerseits der eugenisch begründete Wunsch, die Erbanlagen des deutschen Volkes von "minderwertigen Genen“ zu reinigen, andererseits wollte das NS-Regime durch die Ermordung pflegebedürftiger Menschen für den Krieg benötigte Ressourcen einsparen.

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