Autor: Susanne Vogt

Archivschätze

Neues Nationtheater

„Theaterfreunde! Spendet für den Wiederaufbau“ - mit diesem Plakat warb die Stadt Mannheim 1947 für die Wiedererrichtung des zerstörten Nationaltheaters.

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Stadtgeschichte

Der Lebensweg von Richard Böttger

Anlässlich der 350. Wiederkehr der Verleihung der Stadtrechte am 24. Januar 1957 ehrte die Stadt Mannheim Richard Böttger, der seine Ernennung zum Ehrenbürger laut Allgemeine Zeitung vom 2. September 1957 mit den Worten kommentierte: "Der Gemeinderat hat sich selbst geehrt, indem er einem Manne aus dem Volke die Ehrenbürgerwürde zugedacht hat" – eine charakteristische Äußerung für jemanden, dessen Lebenswerk stets auf dem Bewusstsein um die eigene Herkunft und auf der Verantwortung gerade diesem Volke gegenüber gründete.

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Forschung

Verkehrsknoten Mannheim

Mit dem Buch "Verkehrsknoten Mannheim" legt Wolfgang Löckel als ausgewiesener Kenner der Verkehrs- und Eisenbahngeschichte eine gelungene Ergänzung zu den vorangegangenen Bänden über Heidelberg, Ludwigshafen und Weinheim vor. Zusammen geben die Veröffentlichungen einen umfassenden Überblick zur Mobilitätsgeschichte im Rhein-Neckar-Dreieck.

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Nachlasswelten

"Herzlich willkommen, meine lieben jungen Freunde" - der Lebensweg von Heinz Haber

So manchen - heute vielleicht nicht mehr ganz so jungen Fernsehzuschauern – klingt noch immer die sonore Stimme des „Fernsehprofessors“ Heinz Haber in den Ohren, ist dieser doch über Jahre hinweg im bundesdeutschen Fernsehen mit populären Wissenschaftssendungen vertreten.

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Archivschätze

Gästebuch der Familie Reiß

"Bitte, schreib’ auch in dies Buch hinein. Das leuchtete anfangs mir gar nicht ein, Denn ich fühl’ mich nicht ‚fremd’; seit manchem Jahr zähl’ ich ein wenig zum Haus-Inventar". Mit diesen Worten kommentierte die Freiin von Loën im Jahre 1895 ihren Eintrag in das „Fremdenbuch“ der Geschwister Reiß. Eines der führenden Häuser der Mannheimer Gesellschaft bot laut einhelliger Meinung seiner Besucher den Gästen gleichermaßen liebenswürdige Aufnahme wie Kunstgenuss.

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Nachlasswelten

"Ein Toter gleich zehn Minuten Gefängnis" - Der Lebensweg von Barbara Just-Dahlmann

Heute entführen uns unsere Nachlasswelten in das Reich der Staatsanwältin Barbara Just-Dahlmann.

Beeindruckend ist ihr Nachlass schon allein von der Menge her: Rund sieben laufende Meter füllen die Regale im Magazin des MARCHIVUM. Bevor sie 1996 ihren Nachlass an das damalige Stadtarchiv abgibt, versieht sie diverse Manuskripte und Schriftstücke noch mit erklärenden Randnotizen, was die Auswertung des Nachlasses umso aufschlussreicher macht.

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NS-Zeit

Einblick in die Ausstellung "Albert Speer in der Bundesrepublik"

Da unsere Ausstellung "Albert Speer in der Bundesrepublik. Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit" aufgrund von Corona derzeit geschlossen ist, möchten wir dennoch einen kleinen digitalen Einblick geben.

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Stadtgeschichte

Maimarkt

Nach zehnjähriger Pause fand vom 1. bis 15. Mai 1949 erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wieder ein Maimarkt statt. Der Erfolg des Weihnachtsmarktes vom 28. November bis 14. Dezember 1948 hatte die Stadt ermutigt, auch den Maimarkt wiederzubeleben.

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Stadtgeschichte

Einweihung der Kurpfalzbrücke

Die 1891 eröffnete Friedrichsbrücke war Mannheims wichtigster Neckarübergang und wurde noch in den Jahren 1939/40 zur Bewältigung des steigenden Verkehrsaufkommens verbreitert und modernisiert.

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Nachlasswelten

Elsbeth Janda - heitere Muse mit ernstem Hintergrund

Unser Blog beschäftigt sich heute mit einer Künstlerin aus der Kurpfalz. Elsbeth Janda ist fünfzig Jahre im Bühnen-, Hörfunk- und Fernsehgeschäft tätig. Ihr Name ist wie fast kein anderer eng verbunden mit der Pfälzer Mundart. Ihr seit 2006 im MARCHIVUM archivierter Nachlass gibt spannende Einblicke in ihre persönliche Karriere sowie in die Medienlandschaft vergangener Jahrzehnte.

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Hilde Baumann

„Widerstand leisten, wo sich Ungerechtigkeit breitmacht“

Die Gewerkschaftlerin und Kommunalpolitikerin Hilde Baumann weiß um die Schwierigkeiten, sich als Frau in öffentlichen Ämtern während der Nachkriegszeit und in der jungen Bundesrepublik durchzusetzen. Rückblickend auf ihr Lebenswerk merkt sie an: „da musstest du immer das Doppelte und Dreifache leisten, was die Männer taten“. Engagiert, aber auch streitbar bleibt die „wilde Hilde“, wie sie später liebevoll von ihren Genoss*innen genannt wird, bis ins hohe Alter: „Die haben wohl alle gedacht, mein Temperament legt sich mit den Jahren.“

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Rudi Baerwind

Enfant terrible der Mannheimer Gesellschaft

Als der Künstler Rudi Baerwind am 12. November 1982 in seiner Geburtsstadt Mannheim verstirbt, heißt es in einem Nachruf des Mannheimer Morgen: „Man kann Baerwind nicht wie irgendeinem Künstler einen Nachruf widmen. Mit ihm ist etwas anderes und mehr fortgegangen als ein Maler, ein Galerist auch, ja mehr selbst als eine Person – Baerwind war im kulturellen Leben Mannheims ein unersetzbarer Faktor. Ein Original. Ein Kauz. Pan.“
In der Tat: Baerwind gilt schon zu Lebzeiten als Enfant terrible, das mit seinem eruptiven, expressiven Temperament und seiner exzessiven Lebensweise gleichermaßen fasziniert und schockiert.

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