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Stadtgeschichte

Jesuitenkirche, Kupferstich der Gebrüder Klauber (Detailansicht)
Rundgang durch die Mannheimer Stadt(-geschichten): die Jesuitenkirche

Der Schillerplatz lädt immer zu einem Besuch ein. Nicht zuletzt weil sich hier die barocke Jesuitenkirche erhebt. Dieser katholische Orden hatte eine enge Beziehung zum Herrscherhaus, was auch durch die bauliche Nähe zum Schloss seinen Ausdruck findet. Doch bietet der Platz noch weitere STADTPUNKTE!

 

 

Die Jesuitenkirche ist das herausragende bauliche Zeugnis für den Übergang der pfälzischen Kurwürde an eine katholische Linie des Hauses Wittelsbach. 1727 vermacht Kurfürst Karl Philipp dem Jesuitenorden ein Bauareal an der Westseite des Schlosses. Wenige Jahre später beginnen die Arbeiten an der „Großen Hofkirche”, der Grundstein wird 1733 gelegt. Der Bau nach Plänen von Alessandro Galli da Bibiena bildet zusammen mit dem Jesuitenkolleg einen monumentalen Gebäudekomplex, der dem Selbstbewusstsein des Ordens in der protestantisch dominierten Kurpfalz Ausdruck verleiht. Der erste Gottesdienst findet 1756 statt. Nach der Aufhebung des Jesuitenordens 1773 wird die Jesuitenkirche ab 1804 als katholische Stadtpfarrkirche genutzt. Das Gebäude wird im 2. Weltkrieg stark zerstört und in den folgenden Jahrzehnten wieder aufgebaut. Die Rekonstruktion des Hochaltars wird 1997 abgeschlossen, weitere Renovierungsarbeiten folgen.

Jesuitenkirche mit STADTPUNKTE-Stele, Foto: Roland Behrmann

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