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Gespeichert von Bernhard Dönig am/um Do., 29.07.2021, 17.42 Uhr

Oppauer Explosionsunglück 1921

Das mit der "Selbstentzündung" ist Quatsch, das hat auch, soweit ich weiß, nie jemand behauptet. "Routinemäßige Sprengungen" wurden tatsächlich tausendfach durchgeführt. Die BASF erwähnt auf ihrer Webseite aber nicht, dass der fatalen letzten Sprengung monatelange Experimente mit dem neuen Verfahren Sprühtocknung vorausgegangen waren - die man nicht nur im Nachhinein, sondern schon damals als fahrlässig bezeichnen muss. So wurde zum Beispiel reines Ammoniumnitrat versprüht. Nach Abschluss dieser Experimente sollte der Bau geräumt werden. Die erste Sprengung zu diesem Zweck brachte die Katastrophe.