Kalender

Heimerziehung in Baden-Württemberg

Verwahrlost und Gefährdet? Heimerziehung in Baden-Württemberg 1949-1975

DO, 6.12.2018 bis FR, 8.2.2019
DI, MI, FR, 8-16 Uhr, DO 8-18 Uhr
Außer Feiertag
Ausstellung | Die Schau bietet einen Einblick, wie der Alltag in vielen Kinderheimen aussah. Zeitzeugenberichte ergänzen die vielfältige und aufschlussreiche Darstellung um die Perspektive der Betroffenen.

Eine Ausstellung des Landesarchivs Baden-Württemberg
Bauakteneinsicht

Blick hinter die Kulissen: Die Bauakten des MARCHIVUM

MI, 6.2., 16 Uhr | Treffpunkt: Foyer im EG des MARCHIVUM
Führung | Die Bauakten aller nach 1945 in Mannheim errichteten oder umgebauten Gebäude werden im MARCHIVUM verwahrt. Beim Blick hinter die Kulissen gewähren wir Ihnen einen Blick in die Bunkerräume, in denen die Akten lagern. Eine Voranmeldung zur Führung ist nicht nötig.
Liselotte von der Pfalz

Liselotte von der Pfalz und ihr Gatte. Deutsch-französische Verhältnisse und ihre Darstellung

MI, 6.2., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Vortrag | Liselotte von der Pfalz war mit Philippe I. de Bourbon, Herzog von Orléans, dem jüngeren Bruder des französischen Sonnenkönigs Ludwig XIV., verheiratet. Über das Leben mit ihrem Mann, der mit Liselotte ebenso selbstverständlich drei Kinder zeugte, wie er Verhältnisse zu seinen Favoriten unterhielt, berichtet Liselotte in ihren Briefen.

Mit Dr. Christian Könne
Portrait Annika Wind

Lesung mit Annika Wind

MI, 13.2., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Buchvorstellung | Mulitkulti, Mundart und Meilensteine der Musik: Willkommen in Mannheim und im neuen Buch der Kulturjournalistin Annika Wind, die für den DuMont-Verlag Schönes, Schräges und Historisches auch für die Menschen entdeckt hat, die glauben, schon alles über diese Stadt zu wissen. Warum besaß Karl Lanz zwar das größte Haus der Kaiserzeit, aber einfach zu viele Bilder? Und wo liegt das geheinmnisvollstes (und schönste) Café der Stadt, das aber längst nicht jeder betreten darf? Eine Buchvorstellung mit Hintergrundgeschichte(n).

Mit Annika Wind
KZ Gedenkstätte Sandhofen

KZ-Gedenkstätte Sandhofen

SO, 17.2., 14.30 Uhr | KZ Gedenkstätte Sandhofen, Gustav-Wiederkehr-Schule (UG), Kriegerstr. 28
Führung | Die Gedenkstätte dokumentiert die Geschichte des KZ-Außenlagers als Teil des nationalsozialistischen KZ-Systems. Sie informiert über den Warschauer Aufstand und erinnert an die Opfer des KZ Sandhofen.

Die Gedenkstätte ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Plakataufruf 1919

Die kurzlebige Räterepublik in Mannheim - Operettenputsch oder revolutionäre Erhebung?

MI, 20.2., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Vortrag | Am 22. Februar 1919 wurde am Rosengarten von Tausenden von Menschen die Räterepublik für Südwestdeutschland ausgerufen. Ein Ereignis, um das sich bis heute verschiedene Mysterien ranken. Wie aber war es wirklich?

Mit Hans-Joachim Hirsch | Im Rahmen der Reihe "Ein Hoch auf die Freiheit! Mannheim feiert die Demokratie"
Erziehung nach 1945

(Nach)Kriegserziehung ab 1945

MI, 27.2., 19 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
GeschICHte 2.0 - Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft | Zentrales Thema dieses Vortrags ist die von den Nationalsozialisten vorangetriebene Spaltung der natürlichen Eltern-Kind-Bindung. 1945 endete zwar die NS-Herrschaft, jedoch nicht automatisch der Einfluss ihrer Ideologien. Die Einstellung Erwachsener gegenüber dem Kind-Sein und damit auch Erziehungskonzepten wurden lange - vielfach auch unwissentlich - in Familien und Bildungseinrichtungen weitergegeben.

Mit Dorit Rode und Karen Strobel | In Kooperation mit der Mannheimer Abendakademie