Frauenrechte

 
FRAUENRECHTE SIND MENSCHENRECHTE

Mannheimerinnen kämpfen um Gleichberechtigung

Die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist ein im Grundgesetz verankertes Grundrecht, ab 2006 wird dieses Recht durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz ergänzt.

Durch die Beschlüsse der Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking und durch den Amsterdamer Vertrag 1997/1999 wird die Bundesregierung zudem verpflichtet, Gender Mainstreaming als Strategie und Methode zur Verbesserung der Gleichstellung von Frauen und Männern einzuführen. Gender Mainstreaming basiert auf der Annahme, dass in einer Gesellschaft unterschiedliche geschlechterspezifische Anforderungen existieren, die gleichermaßen vom Staat und seinen bis auf die Kommunen heruntergebrochenen Organisationseinheiten erfüllt werden müssen.

Die 2009 vom Gemeinderat verabschiedeten 14 Grundsätze zur Integration schreiben zudem fest:
„Mannheimer Integrationspolitik berücksichtigt die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern sowie Mädchen und Jungen“.
Das Thema „Gendering“ nimmt hierbei konkrete Auswirkungen auf die proportionale Geschlechterverteilung in Gremien und Ausschüssen.
Der erstmals in engem Benehmen mit der Gleichstellungsbeauftragten 2019 verabschiedete „Rahmenchancengleichheitsplan“ der Stadt Mannheim sieht flankierend die detaillierte Erhebung von geschlechterspezifischen Daten und deren Verwertung in einem ausgefeilten Berichtswesen vor, anhand dessen die Chancengleichheit innerhalb der öffentlichen Verwaltung umgesetzt werden kann.
Wichtige Eckpunkte sind hierbei das zahlenmäßige Verhältnis von Männern und Frauen in Führungspositionen, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und gleiche Weiterbildungsmöglichkeiten.

Das Bild zeigt eine Diskussionsrunde über eine Gleichstellungsstelle für Frauen im Jahr 1985.