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Emilie Neuberger

geborene
Weil
geboren am
Verfolgung

Als Jüdin verfolgt

1941 im Lager Gurs gestorben

Kachelbild
Text

Emilie Neuberger geborene Weil wurde am 4. September 1861 in Otterstadt geboren. Zu einem unbekannten Zeitpunkt heiratete sie den aus Lohnsfeld stammenden Kaufmann Jakob Neuberger. Im Jahr 1915 lebte Emilie Neuberger bereits für einige Wochen alleine in Mannheim, im Oktober 1917 zog die gesamte Familie – zu der die erwachsenen Töchter Marta, Hedwig und Anna gehörten – von Zweibrücken nach Mannheim in die Lameystraße 7 um. Tochter Hedwig verließ das Elternhaus nach der Eheschließung 1920; Jakob Neuberger starb 1928. Von 1932 bis 1936 lebten Emilie, Martha und zeitweise auch Anna Neuberger in der Eschkopfstraße 7, anschließend in der Kepplerstraße 25 und ab August 1938 in der Lameystraße 13. Für einige Monate lebte dort auch Emilies Schwester Berta.

Am 22. Oktober 1940 wurden Emilie, Martha und Anna Neuberger sowie Berta Weil nach Gurs deportiert. Emilie starb dort am 5. November 1941 im Alter von 80 Jahren, ihre Schwester im Oktober 1942. Die beiden Töchter wurden 1942 in Auschwitz ermordet.

 

Die Stolpersteine zum Gedenken an Anna, Emilie und Martha Neuberger sowie Berta Weil wurden 2011 verlegt.

 

Text: Marco Brenneisen (MARCHIVUM), Oktober 2020
Adresse

Lameystr. 13 (Oststadt)
68165 Mannheim
Deutschland

Geolocation
49.486856951274, 8.4780003646935