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Heinrich Kaufmann

geboren am
Verfolgung

Als Jude verfolgt

1940 nach Gurs deportiert

1941 in Lannemezan gestorben

Kachelbild
Text

Heinrich Kaufmann wurde am 8. April 1887 als zweites Kind des Ehepaars Emanuel Kaufmann und Mathilde geb. Kürschner in Mannheim. Seine Schwester Lilli war drei Jahre älter als er. Ab 1914 lebte die jüdische Familie in N 7, 1, wo die Geschwister auch nach dem Tod der Eltern (1933 und 1938) wohnen blieben. Anfang Juli 1940 zogen Heinrich und Lilli Kaufmann, die beide unverheiratet blieben, gemeinsam nach F 2, 10. Heinrich wurde am 22. Oktober 1940 nach Gurs deportiert. Er starb am 11. April 1941im Alter von 54 Jahren in einer psychiatrischen Klinik im südfranzösischen Lannemezan. Lilli starb 1942 im Ghetto Theresienstadt.


Die Patenschaft für die 2007 verlegten Stolpersteine zur Erinnerung an Lilli und Heinrich Kaufmann hat die DGB-Jugend übernommen.

 

Text: Marco Brenneisen (MARCHIVUM), Oktober 2020
Adresse

F 2, 10 (Innenstadt)
68161 Mannheim
Deutschland

Geolocation
49.489459302127, 8.4657575807936