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Siegfried Löb sen.

geboren am
Verfolgung

Als Jude verfolgt

1938 Emigration nach Kolumbien

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Text

Der jüdische Kaufmann Siegfried Löb wurde am 11. Dezember 1900 als zweites Kind von Emanuel Löb und Rosa Löb geborene Samuelsohn in Birkenau (Odenwald) geboren. 1907 zog die Familie von Weinheim nach Mannheim.

Am 4. April 1925 heiratete Siegfried Löb in Mannheim die Katholikin Wilhelmine Welter, welche 1931 zum Judentum konvertierte. Die Ehe wurde 1928 geschieden; 1930 heiratete das Paar erneut. Zwischen 1924 und 1938 kamen die Kinder Helma, Rosa Petronella, Ruth (gestorben 1927), Ruth Hannelore, Sonja, Siegfried und Gerda Elsa zur Welt.

Die Familie lebte zuletzt (ab 1932) in der Alphornstraße 45. Im Oktober 1938 emigrierten Siegfried und Wilhelmine Löb mit den Kindern nach Kolumbien. Die Söhne Alfredo und Ernesto kamen dort 1942 und 1947 zur Welt.

Siegfried Löb starb am 12. März 1957 in Kolumbien.

 

Die Stolpersteine für die Familie Löb wurden 2019 auf Initiative von Angehörigen verlegt.

 

Text: Marco Brenneisen (MARCHIVUM), Oktober 2020
Adresse

Alphornstraße 45
68169 Mannheim
Deutschland

Geolocation
49.500785562353, 8.4696495248689