MARCHIVUM

Kaiserring um1900
Mannheim um 1900  Vogelschaubild
Stadtansicht 1729
Planken um 1900
Friedrichsplatz um 1900
Familie von Carl Friedrich Benz
Collage mit 3 Bildern zur stadtgeschichtlichen Ausstellung
Mann mit Regenschirm im Hitzesommer 1953
Corona-Situation

Eingeschränkte Öffnung des MARCHIVUM

Sehr geehrte Damen und Herren,

das MARCHIVUM ist wieder eingeschränkt für Publikum geöffnet. Wenn Sie uns besuchen möchten, vereinbaren Sie telefonisch einen Termin und beachten bitte zwingend unsere Richtlinien:

Stadthistorische Forschung:
Tel. 0621-293 7137, E-Mail: markus.enzenauer@mannheim.de

Bauakteneinsicht:
Tel. 0621-293 7735, E-Mail: bauakteneinsicht@mannheim.de

Veranstaltungsprogramm:

Tel. 0621-293 7027, E-Mail: marchivum@mannheim.de


Wir bedanken uns für Ihr Verständnis!

Ihr MARCHIVUM-Team

Neuester Blogeintrag
Farbiges Cover des Programmhefts mit Veranstaltungen von Juli bis Dezember 2021 mit Einzelbildern zu den einzelnen Veranstaltungen
Programm

Veranstaltungen Juli bis Dezember 2021

Unser neues Programm für die Veranstaltungen von Juli bis Dezember 2021 ist da. Wir senden es auf Anfrage auch gerne postalisch zu, einfach E-Mail schreiben an: marchivum@mannheim.de.

MARCHIVUM-Ausstellungen

Guides für Führungen gesucht

Das MARCHIVUM sucht freischaffende Guides für Führungen durch die stadtgeschichtliche Ausstellung. Weitere Informationen bei Dr. Andreas Schenk unter Tel. 0621-293 7530. Bewerbungen an andreas.schenk@mannheim.de

Vortrag und Stream am 22.9.

Von Mannheim nach New York - die Lebensgeschichte des Gründers der ersten Oststadtklinik Prof. Dr. Peter A. Narath (1891-1962)

Am Philosophenplatz 2, in nobler Lage, ließ Peter A. Narath 1928/29 die erste private Oststadtklinik im damals hochmodernen Bauhausstil errichten. Doch der Spezialist für urologische Chirurgie musste 1935 infolge der sich radikal verändernden politischen Umstände Deutschland verlassen. In den USA gelang Narath eine zweite Karriere. Er galt international als einer der renommiertesten Experten auf seinem Gebiet und begründete die noch heute existierende Fachzeitschrift "Urologia Internationalis". In Mannheim aber sind sein Lebenswerk und die Geschichte seiner Familie nahezu vergessen.

Mit Prof. Dr. Ulrich Nieß und Karen Strobel

Bitte beachten: Bei Teilnahme vor Ort ist eine Voranmeldung erforderlich.

MI, 22.9.2021 um 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal & (Live-)Stream abrufbar bis 28.9.

Animationstrailer

Einblicke in die Stadtgeschichtliche Ausstellung

Im MARCHIVUM entsteht zurzeit die Stadtgeschichtliche Ausstellung. Sie wird als immersiver Erlebnisort die über 400-jährige Vergangenheit Mannheims in einer multimedialen, interaktiven Schau erlebbar machen. Die Eröffnung ist für Anfang November 2021 geplant. Im Trailer geben wir erste, exklusive Einblicke in das Projekt.

Grafik ein Corona-Virus schwebt über der Weltkarte
Vortrag am 29.9.

Epidemien damals und heute

Seit Ende 2019 breitet sich COVID-19 weltweit aus. Die Auswirkungen auf das gesamte öffentliche und private Leben sind enorm, ein Ende und die Opferzahlen noch nicht absehbar. Auch früher wurde die Menschheit immer wieder von Epidemien heimgesucht. Besonders verheerend wütete die "Spanische Grippe" zwischen 1918 und 1920 und forderte global ca. 20-50 Mio. Todesopfer. Der Vortrag wirft einen Blick auf aktuelle und historische Seuchen mit Fokus auf Mannheim. Welche Faktoren haben ihre Verbreitung begünstigt oder gehemmt? Welche Maßnahmen wurden ergriffen? Wie sehen die gesamtgesellschaftlichen Folgen aus? Dabei bietet der historische Rückblick eine Basis für die Einordnung der aktuellen Pandemie-Situation, deren Ende noch offen ist.

Mit Prof. Thomas Miethke und Michael Caroli

Bitte beachten: Bei Teilnahme vor Ort ist eine Voranmeldung erforderlich.

MI, 29.9.2021 um 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal

Stadtgeschichte

Hass, Hetze, Mord. Das Attentat auf Matthias Erzberger vor 100 Jahren

Am 31. August 1921 fand in Mannheim vor dem Rosengarten eine Massendemonstration statt. 35.000 Menschen waren auf dem Friedrichsplatz zusammengekommen. Stadtrat Böttger von der SPD und der Geschäftsführer der USPD Dietrich sprachen von den Balkonen der Festhalle zur Menge und gaben ihrer Empörung über den Mord an einem wichtigen Wegbereiter deutschen Demokratie Ausdruck. Denn der katholische Zentrumspolitiker Matthias Erzberger war wenige Tage vorher im Schwarzwald Opfer rechter Terroristen geworden. Die Mannheimer Massenkundgebung war ein bewusster Protest demokratischer Kräfte gegen den politischen Terror von rechts und ein Bekenntnis zur Weimarer Demokratie.

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