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Kalender

MI, 27.1. | Online-Rede

Der Termin findet nun online statt.

Gedenkveranstaltung der Stadt Mannheim | Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentratios- und Vernichtungslager Auschwitz befreit. Seit 1995 wird der Jahrestag als Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Im Jahr 2005 erklärten die Vereinten Nationen den 27. Januar zum Internationalen Holocaust-Gedenktag. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation entfällt die städtische Gedenkfeier dieses Jahr. Anstelle der Veranstaltung wird RNF eine Gedenkrede von Oberbürgermeister Dr. Kurz aufzeichnen, welche an diesem Tag auf den Internetseiten der Stadt Mannheim und des MARCHIVUM veröffentlicht und im RNF ausgestrahlt wird.
MI, 3.2., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Mit Franz Heim erleben wir die große Zeit der Mannheimer Rennwagen und mit dem "Blitzen-BENZ" Weltrekorde. Der Rennfahrer aus der Neckarstadt wird erfolgreicher Unternehmer mit seiner Autofirma Heim & Cie im Lindenhof, die bald in den Jungbusch expandiert. Die "Heimwerker" vertreten sogar Deutschland beim italienischen Grand Prix 1922 - alles scheint möglich. Ein spannendes und dramatisches Stück Mannheimer Stadtgeschichte, recherchiert mit Hilfe vieler Enthusiasten, Familienmitgliedern und Experten weltweit.

Mit Dietrich Conrad
MI, 10.2., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Buchvorstellung | Mit Mannheim eng verbunden ist der badische Revolutionär Friedrich Hecker. Hier lebte er viele Jahre. Er saß im Gemeinderat und vertrat seine Stadt in der Zweiten Badischen Kammer, bevor er nach dem Scheitern der 48er Revolution in die USA auswanderte und sich dort ein neues Leben aufbaute. Basierend auf unzähligen Quellen entwickelt der Autor Frank Winter in seinem nah an der Realität angesiedelten Roman ein farbiges Lebensbild dieses klugen und mutigen Mannes.

Mit Frank Winter
SO, 21.2., 14-17 Uhr | KZ-Gedenkstätte Sandhofen, Gustav-Wiederkehr-Schule (UG), Kriegerstr. 28

Eine Voranmeldung ist erforderlich.
Sonntagsöffnung | Die Gedenkstätte dokumentiert die Geschichte des KZ-Außenlagers als Teil des nationalsozialistischen KZ-Systems, sie informiert über den Warschauer Aufstand und erinnert an die Opfer des KZ Sandhofen.
MI, 24.2., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | 1971 erschien "Die Judenverfolgung in Mannheim 1933-1945". In welchem Umfeld geschah diese erste Städteuntersuchung zum Verfolgungsgeschehen? Wie reagierten die von der Verfolgung Betroffenen? Welche Reaktionen zeigten Zeitgenossen? Wie fügt sich diese frühe Untersuchung in die Erinnerungskultur der letzten 50 Jahre ein? Der Verfasser der Untersuchung, Dr. Hans-Joachim Fliedner, geht diesen Fragen auf dem Hintergrund der von der Forschung erarbeiteten und gegenwärtig praktizierten Realitäten zur Erinnerungskultur nach dem Zweiten Weltkrieg nach.

Mit Dr. Hans-Joachim Fliedner
MI, 3.3., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)

Der Termin wurde abgesagt.

Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Podiumsgespräch | Das Zitat im Titel stammt von Käthe Kollwitz, die mit ihrer Kunst eindrucksvoll eigene Wege beschritt. Auch die für dieses Gespräch ausgewählten Frauen haben durch Mut und Tatkraft persönliche Ziele verfolgt - und das oft zu einer Zeit, in der dies nicht immer selbstverständlich war. Ihre Nachlässe, die nun im Besitz des MARCHIVUM sind, schildern höchst individuelle Lebensentwürfe: Gertrud Beinling, Elisabeth Bieneck-Roos, Lilli Gräber, Barbara Just-Dahlmann und Amalie Kaufmann werden näher vorgestellt.

Mit Jasmin Breit, Philipp Breitenreicher, Angelika Dreißigacker, Sebastian Steinert, Susanne Vogt | Moderation: Christina Grasnick
MI, 17.3., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Festakt | Das Mannheimer Architektur- und Bauarchiv e.V. zeichnet mit dem Mannheimer Stein Persönlichkeiten und Institutionen aus, die sich in hervorragender Weise um die Ziele des Vereins verdient gemacht haben. In diesem Jahr geht der Preis an die Künstlerin Maritta Kaltenborn und den Architekten Werner Kaltenborn.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte zu gegebener Zeit unserer Homepage und der Tagespresse.
SO, 21.3., 14-17 Uhr | KZ-Gedenkstätte Sandhofen, Gustav-Wiederkehr-Schule (UG), Kriegerstr. 28

Eine Voranmeldung ist erforderlich.
Sonntagsöffnung | Die Gedenkstätte dokumentiert die Geschichte des KZ-Außenlagers als Teil des nationalsozialistischen KZ-Systems, sie informiert über den Warschauer Aufstand und erinnert an die Opfer des KZ Sandhofen.
MI, 24.3., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Podiumsgespräch | In "Die Gedächtnislosen" entdeckt die deutsch-französische Autorin und Journalistin Géraldine Schwarz, dass ihr Großvater - ein gewöhnlicher Mitläufer aus Mannheim - 1938 ein jüdisches Unternehmen arisiert und sich nach dem Krieg geweigert hatte, Entschädigungen an den einzigen Überlebenden zu bezahlen. In Anlehnung an das Buch wird die Autorin zusammen mit der Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Sibylle Thelen, über den langen Weg der Vergangenheitsbewältigung in Deutschland und Frankreich und die Beziehung zwischen Erinnerungsarbeit und Demokratie sprechen: Braucht Europa eine gemeinsame Gedächtniskultur? Wie kann man besser aus der Geschichte lernen?

Mit Géraldine Schwarz und Sibylle Thelen | Moderation: Dr. Wolfgang Niess | In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
MI, 31.3., 18 Uhr | Jüdische Gemeinde F 3,4

Eine Voranmeldung ist erforderlich unter: gemeinde@jgm-net.de
Buchvorstellung | Seit Ende des 19. Jahrhunderts emigrierten viele Juden aus Osteuropa in den Westen. Auch in Mannheim wanderten Ostjuden ein, die häufig an ihren Traditionen festhielten und jiddisch sprachen. In den Quadraten entstanden kleine Synagogen, die "Betstübel". Andere Einwanderer integrierten sich in die bestehende jüdische Gemeinde. Der Hass der Nationalsozialisten traf die Ostjuden mit besonderer Brutalität. Jahrzehnte später ermöglichte das Ende der Sowjetunion neue Einwanderungsmöglichkeiten. Das Buch dokumentiert über 100 Jahre hinweg Einzelschicksale und die unter sehr verschiedenen Bedingungen erfolgten Migrationsbewegungen und Integrationswege in die Stadtgesellschaft.

Mit Volker Keller
SO, 11.4., 17 Uhr | Capitol, Waldhofstr. 2

Um Voranmeldung wird gebeten unter: ticketing@capitol-mannheim.de oder 0621 3367333
Podiumsgespräch | Mit Hermann von Wissmann, Karl Peters, Gustav Nachtigal, Theodor Leutwein und Adolf Lüderitz kamen im Januar 1935 mehrere Protagonisten der deutschen Kolonialeroberung in Afrika zur Ehre eines Straßennamens auf der Rheinau. In den Jahren nationalsozialistischer Kolonialbegeisterung galten sie als Pioniere deutscher Weltgeltung, heute erscheinen sie uns als fragwürdige Verfechter eines rassistischen Unterdrückungsregimes. Daher sind die nach Wissmann und Peters benannten Straßen bereits seit einigen Jahren umgewidmet, andere sollen folgen. Der Impulsvortrag und das anschließende Gespräch beleuchten den historischen Kontext der Straßenbenennungen und ordnen diese in die kolonialen Verbindungen Mannheims ein.

Mit u.a. Dr. Bernhard Gißibl, Prof. Dr. Johannes Paulmann
MI, 14.4., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Der van Deyl'sche Plan vom 4. April 1663, auf dem alle Mannheimer Grundstücksbesitzer namentlich genannt werden, gehört zu Recht zu den meist beachteten Quellen aus dem 17. Jahrhundert. Doch er ist nur eine Momentaufnahme. Durch die Erfassung der Ratsprotokolle von 1661 bis 1673 durch ehrenamtliche Mitarbeitende, die vorliegende Druckfassung des Protokollbuchs der französisch-refomierten Gemeinde und die digital zur Verfügung stehenden Kirchenbücher dieser Gemeinde ist es nun erstmals möglich, Erkenntnisse aus vielen Quellen zusammenzuführen. Dadurch entsteht ein differenziertes Bild vom Kommen und Gehen der Mannheimer Bevölkerung zwischen 1652 und 1689.

Mit Dr. Susanne Schlösser
SO, 18.4., 14-17 Uhr | KZ-Gedenkstätte Sandhofen, Gustav-Wiederkehr-Schule (UG), Kriegerstr. 28

Eine Voranmeldung ist erforderlich.
Sonntagsöffnung | Die Gedenkstätte dokumentiert die Geschichte des KZ-Außenlagers als Teil des nationalsozialistischen KZ-Systems, sie informiert über den Warschauer Aufstand und erinnert an die Opfer des KZ Sandhofen.
MI, 21.4., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Seit Ende 2019 breitet sich COVID-19 weltweit aus. Die Auswirkungen auf das gesamte öffentliche und private Leben sind enorm, ein Ende und die Opferzahlen noch nicht absehbar. Auch früher wurde die Menschheit immer wieder von Epidemien heimgesucht. Besonders verheerend wütete die "Spanische Grippe" zwischen 1918 und 1920 und fordert global ca. 20-50 Millionen Todesopfer. Der Vortrag wirft einen Blick auf aktuelle und historische Seuchen mit Fokus auf Mannheim. Welche Faktoren haben ihre Verbreitung begünstigt oder gehemmt? Welche Maßnahmen wurden ergriffen? Wie sehen die gesamtgesellschaftlichen Folgen aus? Dabei bietet der historische Rückblick eine Basis für die Einordnung der aktuellen Pandemie-Situation, deren Ende noch offen ist.

Mit Prof. Dr. Thomas Miethke und Dr. Anja Gillen
MI, 28.4., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Obwohl die amerikanische Garnison Mannheim nach 1945 stets militärischen Zwecken diente, lebten immer auch viele amerikanische Zivilisten in der Quadratestadt, darunter zahlreiche Kinder. Um ihnen eine Schulbildung nach amerikanischen Vorstellungen zu bieten, betrieben die Amerikander zwischen 1946 und 2012 mehrere Bildungseinrichtungen in Mannheim. Der reichhaltig bebilderte Vortrag beleuchtet die lebhafte Geschichte dieser Institutionen und gibt einen Einblick in den Alltag und die Traditionen der Schulen, die sich von normalen Schulen in den USA erstaunlich wenig unterschieden, immer aber auch von ihrer deutschen Umwelt beeinflusst wurden.

Mit Prof. Dr. Christian Führer
MI, 5.5., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Am Philosophenplatz 2, in nobler Lage, ließ Peter A. Narath 1928/29 die erste private Oststadtklinik im damals hochmodernen Bauhausstil errichten. Doch der Spezialist für urologische Chirurgie musste 1935 infolge der sich radikal verändernden politischen Umstände Deutschland verlassen. In den USA gelang Narath eine zweite Karriere. Er galt international als einer der renommiertesten Experten auf seinem Gebiet und begründete die noch heute existierende Fachzeitschrift "Urologia Internationalis". In Mannheim aber sind sein Lebenswerk und die Geschichte seiner Familie nahezu vergessen.

Mit Prof. Dr. Ulrich Nieß und Karen Strobel
MI, 12.5., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Podiumsgespräch | Am 12. Mai 2021 jähren sich zum 75. Mal die ersten freien Kommunalwahlen nach dem Zweiten Weltkrieg. Die deutsche Nachkriegsdemokratie gilt zwar als ein „Elitenprojekt“; doch in der Praxis wurde sie von „unten“ nach „oben“ aufgebaut. Zugleich stand sie im Zeichen des aufgehenden Sterns der amerikanischen Demokratie und der Hegemonie der Vereinigten Staaten in der westlichen Welt. Der Impulsvortrag von Prof. Dr. Philipp Gassert fragt am Beispiel Mannheims, Nordbadens sowie der US-Besatzungszone nach den pragmatischen Anfängen der westdeutschen Nachkriegsdemokratie. Im Anschluss findet dazu ein Gespräch u.a. mit Herrn Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz statt.

Mit Prof. Dr. Philipp Gassert und Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz
SO, 16.5., 14-17 Uhr | KZ-Gedenkstätte Sandhofen, Gustav-Wiederkehr-Schule (UG), Kriegerstr. 28

Eine Voranmeldung ist erforderlich.
Sonntagsöffnung | Die Gedenkstätte dokumentiert die Geschichte des KZ-Außenlagers als Teil des nationalsozialistischen KZ-Systems, sie informiert über den Warschauer Aufstand und erinnert an die Opfer des KZ Sandhofen.
MI, 19.5., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Am Alten Messplatz in der Mannheimer Neckarstadt entsteht bis 2027 das Forum Deutsche Sprache. Prof. Dr. Henning Lobin, Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache, berichtet von den Plänen für eine Institution, die ihre Besucherinnen und Besucher in einzigartiger Weise in die geplante Ausstellung und in die Sprachforschung einbeziehen wird. Wie das geht? Indem alle den Ausstellungs- und Forschungsgegenstand selbst mitbringen: die eigene Sprache.

Mit Prof. Dr. Henning Lobin | In Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Deutsche Sprache
MI, 26.5., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Der Kirchenbau der 1950er und 60er Jahre entwickelte sich zu einem Experimentierfeld moderner Architektur. Vor allem junge Architekten lösten sich konsequent von traditionellen Bauformen und wagten Neues. Dabei ging es nicht nur um ästhetische Fragen, sondern auch um die Suche nach einem zeitgemäßen Ausdruck des Religiösen in einer zunehmend profanen Welt. Mannheims Kirchen der Nachkriegszeit verdeutlichen diese Entwicklung eindrucksvoll.

Mit Dr. Andreas Schenk | Im Rahmen von MOKIMA Moderne Kirchen Mannheim - eine Veranstaltungsreihe des Referats Baukultur im Dezernat IV und in Verbindung mit dem Mannheimer Architektur- und Bauarchiv e.V.
MI, 2.6., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)

Eine Voranmeldung ist erforderlich.
Vortrag | Als herausragendes Zeugnis sakraler Architektur zeugt die Trinitatiskriche vom Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg. Seit 2017 erlebt die Kirche als Tanzstätte und Kulturzentrum einen zweiten Neuanfang. Der Vortrag stellt die Auseinandersetzungen des Architekten Helmut Striffler mit den innovativen Lehren von Otto Barning und Egon Eiermann in den 1950er Jahren sowie die neueren Umnutzungsdiksussionin ins Zentrum.

Mit Dr. Sandra Wagner-Conzelmann | Im Rahmen von MOKIMA Moderne Kirchen Mannheim - eine Veranstaltungsreihe des Referats Baukultur im Dezernat IV und in Verbindung mit dem Mannheimer Architektur- und Bauarchiv e.V.
MI, 9.6., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Die Mitglieder der 1775 gegründeten Kurfürstlichen Deutschen Gesellschaft verfolgten zwei Ziele: Zum einen wollten sie der sprachlichen "Verlotterung" der Pfalz entgegenwirken, zum anderen zur Unterstützung des Nationaltheaters das deutschsprachige Drama fördern. Die "Protokolle" der Jahre 1782 bis 1792 geben nicht nur einen detaillierten Einblick in die Aktivitäten der Gesellschaft, sondern spiegeln auch die Konflikte zwischen Deutscher Gesellschaft und Nationaltheater wider, obgleich beiden Institutionen Wolfgang Heribert von Dalberg vorstand. Zugleich gewinnen die Ressentiments Kontur, die den Aufenthalt Friedrich Schillers in Mannheim überschatteten und zu dessen "Flucht" aus dem "Kerker" führten.

Mit Prof. Dr. Wilhelm Kreutz
MI, 16.6, 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Dieses Jahr kann der TSV Mannheim auf 175 Jahre seines Bestehens zurückblicken. Über Jahrzehnte hat der Mannheimer Turnverein, so sein Name bis 1945, das turnerische und sportliche Leben der Stadt geprägt. Seine Gründung steht in engem Zusammenhang mit den freiheitlichen Bestrebungen der Jahre 1845-49. Der Vortrag fasst besonders die Frühzeit des Turnens ins Auge, zumal jüngst gefundene Dokumente belegen, dass das Turnen in Mannheim bis in die Zeit der Befreiungskriege zu Beginn des 19. Jahrhunderts zurückreicht. Von besonderem Interesse wird die Verbindung zur liberal-demokratischen Volskbewegung sein, deren Gegnerschaft zum absolutistischen Staat, aber auch die Praxis des Turnens jener Zeit, die sich fundamental vom heutigen Kunstturnen unterscheidet.

Mit Dr. Lothar Wieser
SO, 20.6., 14-17 Uhr | KZ-Gedenkstätte Sandhofen, Gustav-Wiederkehr-Schule (UG), Kriegerstr. 28

Eine Voranmeldung ist erforderlich.
Sonntagsöffnung | Die Gedenkstätte dokumentiert die Geschichte des KZ-Außenlagers als Teil des nationalsozialistischen KZ-Systems, sie informiert über den Warschauer Aufstand und erinnert an die Opfer des KZ Sandhofen.
MI, 30.6., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Tausende leisteten während der Kriegsjahre Zwangsarbeit am Industriestandort Mannheim - Männer, Frauen und Kinder. Viele Hundert starben durch Unterversorgung und unsichere Arbeitsbedingungen. Wer waren diese Menschen? Und was können uns Dokumente über ihre Mannheimer Zeit verraten?

Mit Louisa van der Does