Breadcrumb-Navigation

Kalender

Laufzeit: ab 5. November 2021 | Di, Do-So 10 - 18 Uhr, Mi 10 - 20 Uhr, Mo geschlossen, feiertags ganzjährig geöffnet außer 24. und 31. Dezember
Die Ausstellung im MARCHIVUM zeichnet die über 400 Jahre alte Historie Mannheims auf bisher nie dagewesene Weise nach. Der Bogen reicht von der Gründung der Stadt 1606/07 bis hin zur Gegenwart. Auf mehr als 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden die großen und kleinen Geschichten, die Mannheims Identität bis heute prägen, multimedial und interaktiv erlebbar gemacht.
MI, 8.12., 18 Uhr | (Live-Stream)

Der Termin findet nun online statt.

Vortrag | Tausende leisteten während der Kriegsjahre Zwangsarbeit am Industriestandort Mannheim - Männer, Frauen und Kinder. Viele Hundert starben durch Unterversorgung und unsichere Arbeitsbedingungen. Wer waren diese Menschen? Und was können uns Dokumente über ihre Mannheimer Zeit verraten?

Mit Louisa van der Does
SO, 19.12., 14-17 Uhr | KZ-Gedenkstätte Sandhofen, Gustav-Wiederkehr-Schule (UG), Kriegerstr. 28
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Sonntagsöffnung | Die Gedenkstätte dokumentiert die Geschichte des KZ-Außenlagers als Teil des nationalsozialistischen KZ-Systems, sie informiert über den Warschauer Aufstand und erinnert an die Opfer des KZ Sandhofen.
MI, 12.1., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Buchvorstellung | Der Band untersucht die kolonialen Verflechtungen der Handels- und Industriemetropole Mannheim aus biographischer Perspektive. Er analysiert kritisch die Verstrickungen des schillernden "Kolonialhelden" Theodor Bumiller in koloniale Gewalt und macht kaum bekannte subalterne Weltläufigkeit sichtbar, beispielsweise von Teilnehmer*innen sogenannter Völkerschauen in Mannheim - eine erste, dringend notwendige Auseinandersetzung mit den Verbindungen der Quadratestadt zum überseeischen Kolonialismus in den Jahrzehnten um 1900. PD Dr. Stefanie Michels, Leiterin der Abteilung Globalgeschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, stellt den Band vor und kommt anschließend mit Prof. Johannes Paulmann und Dr. Bernhard Gißibl vom Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz dazu ins Gespräch.

Mit PD Dr. Stefanie Michels, Dr. Bernhard Gißibl und Prof. Dr. Johannes Paulmann

SO, 16.1., 14-17 Uhr | KZ-Gedenkstätte Sandhofen, Gustav-Wiederkehr-Schule (UG), Kriegerstr. 8
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Sonntagsöffnung | Die Gedenkstätte dokumentiert die Geschichte des KZ-Außenlagers als Teil des nationalsozialistischen KZ-Systems, sie informiert über den Warschauer Aufstand und erinnert an die Opfer des KZ Sandhofen. Um 14.30 Uhr findet eine kostenlose Führung statt.
MI, 19.1., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6 .OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

LeseZeichen | Ira Peter, in Kasachstan geboren, setzt sich seit vielen Jahren journalistisch und in kulturellen Projekten in Deutschland und der Ukraine mit russlanddeutschen Themen auseinander. Als Inhaberin des Stadtschreiberstipendiums des Deutschen Kulturforums östliches Europa folgte sie von Juni bis Oktober 2021 in Odessa (Ukraine) dem gemeinsamen kulturellen Erbe der Deutschen und ihrer Nachbarn am Schwarzen Meer. In der Lesung wird sie über ihre Erfahrungen als Stadtschreiberin berichten sowie Texte mit dem Schwerpunkt deutsche und jüdische Geschichte in der Region rund um Odessa lesen, die dort entsanden sind.

Mit Ira Peter

LeseZeichen ist eine Initiative des Vereins Stadtbild Mannheim e.V. | In Verbindung mit dem Freundeskreis MARCHIVUM
MI, 26.1., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Als herausragendes Zeugnis sakraler Architektur zeugt die Trinitatiskirche vom Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg. Seit 2017 erlebt die Kirche als Tanzstätte und Kulturzentrum einen zweiten Neuanfang. Der Vortrag stellt die Auseinandersetzungen des Architekten Helmut Striffler mit den innovativen Lehren von Otto Bartning und Egon Eiermann in den 1950er Jahren sowie die neueren Umnutzungsdiskussionen ins Zentrum.

Mit Dr. Sandra Wagner-Conzelmann

Im Rahmen von MOKIMA Moderne Kirchen Mannheim - eine Veranstaltungsreihe des Referats Baukultur im Dezernat IV und in Verbindung mit dem Mannheimer Architektur- und Bauarchiv e.V.
DO, 27.1., 18 Uhr | Stadthaus N 1, Bürgersaal
Gedenkveranstaltung | 1996 wurde der 27. Januar, der Tag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz, zum bundesweiten Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Seit 2005 ist er Internationaler Holocaust-Gedenktag. Im Mittelpunkt der städtischen Gedenkfeier 2022 steht die Opfergruppe der als "asozial" Verfolgten. Neben einem Fachvortrag präsentieren Mannheimer Schüler*innen Projektarbeiten zum Thema.

Gedenkveranstaltung der Stadt Mannheim
MI, 2.2., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Buchvorstellung | Als Ehrenbürger Qingdaos publizierte 2016 Mannheims ehemaliger Erster Bürgermeister Dr. Norbert Egger seine persönliche Sicht auf Mannheims Partnerstadt auf der Shangdong-Halbinsel. Er schildert deren Jahrtausende alte Geschichte und den rasanten Aufstieg in den letzten fünf Jahrzehnten. Erste Siedlungsspuren weisen in die Jungsteinzeit und Chroniken belegen, dass dieser Ort den Beginn der chinesischen Handels- und Seefahrt vor 2.500 Jahren markiert. Allein seit der Erstauflage des Buchs ist die Stadt weiter dynamisch gewachsen, weswegen der Autor nun eine zweite, überarbeitete Neuauflage erstellt hat, um einen Beitrag zum Verständnis der Kulturen in Ost und West zu leisten.

Mit Dr. Norbert Egger
DI, 15.2., 19 Uhr | Capitol, Waldhofstr. 2
Eine Voranmledlung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich: ticketing@capitol-mannheim.de oder 0621 336 73 33

Podiumsgespräch | Mit Hermann von Wissmann, Karl Peters, Gustav Nachtigal, Theodor Leutwein und Adolf Lüderitz kamen im Januar 1935 mehrere Protagonisten der deutschen Kolonialeroberung in Afrika zur Ehre eines Straßennamens auf der Rheinau. In den Jahren nationalsozialistischer Kolonialbegeisterung galten sie als Pioniere deutscher Weltgeltung, heute erscheinen sie als uns als fragwürdige Verfechter eines rassistischen Unterdrückerregimes. Daher sind die nach Wissmann und Peters benannten Straßen bereits seit einigen Jahren umgewidmet, andere sollen folgen. Der Impulsvortrag und das anschließende Gespräch beleuchten den historischen Kontext der Straßenbenennungen und ordnen diese in die koloniale Verbindungen Mannheims ein.

Mit u.a. Dr. Bernhard Gißibl und Prof. Dr. Johannes Pualmann
SO, 20.2., 14-17 Uhr | KZ-Gedenkstätte Sanhofen, Gustav-Wiederkehr-Schule (UG), Kriegerstr. 28
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Sonntagsöffnung | Die Gedenkstätte dokumentiert die Geschichte des KZ-Außenlagers als Teil des nationalsozialistischen KZ-Systems, sie informiert über den Warschauer Aufstand und erinnert an die Opfer des KZ Sandhofen. Um 14.30 Uhr findet eine kostenlose Führung statt.
MI, 23.2., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Die Gründung der VVN 1947 war ein wichtiger Schritt, um die Interessen der NS-Opfer zu wahren, des Widerstands gegen das NS-Terrorregime zu gedenken und ihn im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern. Die VVN hat ihr Engagement stets nach dem Schwur von Buchenwald ausgerichtet: dafür zu kämpfen, dass es von deutschem Boden nie wieder Krieg und nie wieder Faschismus geben darf. Seit Jahrzehnten sind die Mitglieder der VVN für diese Ziele aktiv. Oft wurden sie angefeindet und in ihrer Existenz bedroht, zuletzt durch die Aberkennung der Gemeinnützigkeit, die dank großer Solidarität wieder anerkannt werden musste.

Mit Fritz Reidenbach und Dr. Ulrich Schneider
MI, 16.3., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Podiumsgespräch | Wenn es auch nicht das einzige Armenviertel des 20. Jahrhunderts in Mannheim war, so war die im Volksmund als "Benzbaracken" bekannte Siedlung am Hinteren Riedweg seit ihrer Entstehung viele Jahre lang Sinnbild für Wohnelend und soziales Ausgeschlossensein. In Kooperation mit dem Fanprojekt Mannheim beim Sportkreis Mannheim e.V. sollen ein Stück Armutsgeschichte beleuchtet und das Lebensgefühl der Siedlung transportiert werden.

Mit Philipp Breitenreicher, Christa Krieger, Charly Graf und Jutta Zuffinger, Moderation: Martin Willig
SO, 20.3., 14-17 Uhr | KZ-Gedenkstätte Sandhofen, Gustav-Wiederkehr-Schule (UG), Kriegerstr. 28
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Sonntagsöffnung | Die Gedenkstätte dokumentiert die Geschichte des KZ-Außenlagers als Teil des nationalsozialistischen KZ-Systems, sie informiert über den Warschauer Aufstand und erinnert an die Opfer des KZ Sandhofen. Um 14.30 Uhr findet eine kostenlose Führung statt.
MI, 23.3. 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | In einem gemeinsamen Projekt mit dem Deutschen Feuerwehrmuseum, dem Deutschen Feuerwehrverband e.V. und der Universität Gießen beschäftigen sich Feuerwehren mit einem bisher vielerorts unbekannten Kapitel ihrer Geschichte. In Mannheim ging es den ehrenamtlichen Mitarbeitenden des Feuerwehrarchivs darum, anhand von Personen die Entwicklung und Umgestaltung der Feuerwehr von der zivilen, gemeindlichen Einrichtung zur Nächstenhilfe in Not- und Gefahrensituationen zur Polizeiorganistion im NS-Machtapparat zu rekonstruieren und darzustellen. Ganz konkret wurden die Lebensläufe von Lion Wohlgemuth und Karl Kargl erforscht und der Versuch unternommen, diese in die geschichtlichen Ereignisse von damals einzuordnen.

Mit Michael Müller
MI, 30.3., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Podiumsgespräch | Gewaltige Ereignisse wirbeln das Leben einfacher Menschen durcheinander. "Harry" Ismael und Hilde hatten einander nicht gesucht und doch gefunden. Waren einander verloren und doch aneinander gebunden durch Gertrud, ihre gemeinsame Tochter. "Sie nannten uns Ami-Bankert", sagt (Gertrud) Susanna Martinez heute. "Aber nie empfand ich das Bedürfnis, mich zu viktimisieren - mich meines Opfer-Status' zu rühmen." Eine deutsch-puerto-ricanische, eine globale, eine Mannheimer Geschichte. Familiengeschichte, Ortsgeschichte, Weltgeschichte, mitreißend erzählt von Susanna Martinez im Gespräch mit der SWR-Redakteurin Doris Steinbeißer.

Mit Susanna Martinez und Doris Steinbeißer
Festakt | Im Oktober 1961 schloss die Bundesrepiblik Deutschland ein Anwerbeabkommen mit der Türkei. Aus diesem Anmass laden wir zur einer Festveranstaltung mit Pdiumsdiskussion rund um das Thema "Migration" - mit Fokus auf die türkische Community - ein.Dabei werden die Themenfelder Arbeit, Bildung, (Stadt-)Geschichte, Hertkunft und Politik von bhochkarätigen Fachleuten erörtert. Im Hinblick auf die zweite und dritte Generation stellt sich auch die Frage: Wann verliert man eigentlich seinen Migrationshintergrund?
Buchvorstellung | Am 15. Februar erwirkte Oberbürgermeister Eduard Moll die bezirksrätliche Genehmigung zur Baulichen Erschließung der Neckarstadt. Damit war der kommunalpolitische Startschuss zur Entwicklung eines Stadtteils gefallen, der sich ebenso vielfältig wie widersprüchlich darstellt.
Vortrag | Mit ernergischem und klaren Strich dokumentiert die Mannheimer Künstlerin Elisabeth Bieneck-Roos (1995-2017) seit den 1970er Jahren den Wiederaufbau Mannheims. Fasziniert von der Welt der Industriearbeit geht sie in große Firmen der Region und protokolliert dort mit ihren Arbeiten die Produktionsprozesse.
Mi 1.6. 18 Uhr
Vortrag | Dank der jüngst entdeckten Aufzeichnungen des Münchner Kunsthistorikers Theodor Harburger (1887-1949) ist es möglich den Bestand an Ritualgerät in den beiden Mannheimer Synagogen detailliert zu rekonstruier4en. Im Vortrag werden diese bedeutenden, überwiegend verschollenen Objekte Vorgestellt und durch Vergleichsbeispiele ein Eindruck ihrer Pracht gegeben.
Mi 8.6. 18 Uhr
Filmabend | Das MARCHIVUM öffnet seine Filmschätze und zeigt Filmperlen aus seinen Beständen. Ein kurzweiliger Abend ist garantiert.
Do 30.6. 20 Uhr
Vortrag | Mannheim gilt, wie kaum eine andere Kommune in Deutschland, als Migrationsstadt. In vier Sprachen riefen schon 1607 die Stadtprivilegien dazu auf, in die neu gegründetet Stadtund Festung zu ziehen. Mit der Industrialisierung ab den 1860er Jahren bis zur Gegenwart strömten Menschen nach Mannheim. Zuwanderung prägt die Stadt und stellte stets eine Chance wie Herausforderung für die etablierte Stadtgesellscshaft und die -politik dar. In einem kurzweiligen Vortrag werfen die Referenten große und kleine Schlaglichter auf die "Migration im Quadrat".Der Vortrag findet als Eröffnungsveranstaltung zur 69. Jahrestagung der Kommiddion für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg statt.