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Kalender

Öffnungszeiten der Ausstellung: 22.1.-5.3.2023: Di, Do-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr
Der polnische Arzt und Pädagoge Janusz Korczak sagte zu den ihm anvertrauten jüdischen Waisenkindern beim Abtransport in das Vernichtungslager Auschwitz „Kinder, wir machen einen Ausflug!“ Das Schicksal von Kindern in der Shoah ist unvorstellbar. Die Stuttgarter Künstlerin Mechtild Schöllkopf-Horlacher beschäftigt sich seit 2011 künstlerisch mit im Nationalsozialismus ermordeten Kindern und findet für das Unvorstellbare eigene Bilder. Sie schafft Gemälde, Materialbilder, Fotocollagen und Texte, die den Kindern von Izieu, vom Bullenhuser Damm, jetzt auch von Mannheim gewidmet sind. Zerbrechlich und verletzlich, so begegnen Betrachtenden die Kinder. In vielen Werken sind historische Fotos der ermordeten Kinder eingearbeitet.
Öffnungszeiten: Di, Do-So 10 - 18 Uhr, Mi 10 - 20 Uhr, Mo geschlossen, an jedem Feiertag geöffnet außer 24. und 31. Dezember
Die Ausstellung im MARCHIVUM zeichnet die über 400 Jahre alte Historie Mannheims auf bisher nie dagewesene Weise nach. Der Bogen reicht von der Gründung der Stadt 1606/07 bis hin zur Gegenwart. Auf mehr als 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden die großen und kleinen Geschichten, die Mannheims Identität bis heute prägen, multimedial und interaktiv erlebbar gemacht.
Öffnungszeiten: Di, Do-So 10 - 18 Uhr, Mi 10 - 20 Uhr, Mo geschlossen, an jedem Feiertag geöffnet außer 24. und 31. Dezember
Was verändert sich, wenn eine Demokratie von einer Diktatur abgelöst wird? Und wie gelingt Demokratie danach wieder?
Die multimediale und interaktive Dauerausstellung „Was hat das mit mir zu tun?“ im MARCHIVUM erzählt die historische Entwicklung in Mannheim während der NS-Diktatur. Gleichzeitig weitet sie die Perspektive auf das Davor und Danach und nimmt die Lebensschicksale von Opfern wie Tätern in den Blick.
Wöchentlich sonntags, Beginn: 15 Uhr; Treffpunkt: Foyer im EG

Erleben Sie bei einem Rundgang die Highlights der Ausstellung "Typisch Mannheim", die Ihnen ein Guide kurzweilig vermittelt. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, eine Voranmeldung nicht möglich. Der Preis für eine öffentliche Führung beträgt 2,50 EUR pro Person zzgl. Eintritt.
Wöchentlich sonntags, Beginn: 16 Uhr; Treffpunkt: Foyer im EG

Erleben Sie bei einem Rundgang ausgewählte Werke der Ausstellung "Was hat das mit mir zu tun?", die Ihnen ein Guide vermittelt. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, eine Voranmeldung nicht möglich. Der Preis für eine öffentliche Führung beträgt 2,50 EUR pro Person zzgl. Eintritt.
MI, 1.2., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6.OG)
Vortrag | Die Kurpfalz ist ein Weinland – keine Frage. Seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert aber wuchs auch das Brauwesen in den Städten zu einem beachtlichen Gewerbezweig heran. Gerade in Mannheim, wo nach dem Dreißigjährigen Krieg neue Stadtprivilegien besondere Impulse zur Gewerbeförderung setzten, blühte die Brauerei. Erfahren Sie mehr darüber in einem Vortrag, der Durst machen wird, auch wenn die Archivalien, aus denen er schöpft, gar nicht so staubig sind, wie man meinen möchte.

Mit Prof. Dr. Hiram Kümper
MI, 8.2., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Buchvorstellung | Wie ein gewaltiger Koloss überragt das Palais des Landmaschinenfabrikanten Dr. Karl Lanz und seiner Gemahlin Gisella die Villen der Oststadt. Es handelt sich um eines der seltenen Baudenkmäler der französischen Belle-Époque im ehemaligen Deutschen Reich. Der Autor stellt die Neuauflage seines 2008 erstmals erschienen Werks vor, das der Leserschaft sowohl die Architektur und Innendekoration als auch den Hausherrn und Architekten näherbringt. Neu dazugekommen ist eine bildliche Rekonstruktion der berühmten lanzschen Gemäldesammlung sowie ein Bericht zu den laufenden Restaurierungen durch die Dr. Rolf M. Schwiete Stiftung und den dabei gemachten Funden.

Mit Dr. Tobias Möllmer | In Kooperation mit der Dr. Rolf M. Schwiete Stiftung und dem MAB – Mannheimer Architektur- und Bauarchiv e.V.
MI, 15.2., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Lesung | Arta Ramadani kommt 1993 im Alter von zwölf Jahren mit ihrer Familie aus dem Kosovo nach Mannheim, denn ihr Vater wird in der Heimat politisch verfolgt. Die heutige Fernsehjournalistin veröffentlicht 2018 ihren autobiografisch geprägten Debütroman „Die Reise zum ersten Kuss. Eine Kosovarin in Kreuzberg“. Mit dem Mann ihrer Schwester, Halim Meißner, einem deutschen Koch, der mit seiner Familie in Mannheim lebt, veröffentlicht sie 2022 ein Kochbuch mit Familienrezepten aus dem Kosovo. Begleiten Sie in der Lesung Arta Ramadani und Halim Meißner auf ihrer Reise quer durch Europa, zwischen Pristina und Mannheim, der kosovarischen und der deutschen Kultur.

Mit Arta Ramadani, Halim Meißner
MI, 22.2., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Vortrag | Vor 125 Jahren stellte die Süddeutsche Juteindustrie Aktien-Gesellschaft ihre ersten Arbeiter*innenunterkünfte am Ortsrand von Sandhofen fertig. Ein Jahr zuvor war die Firma zur Verarbeitung des kolonialen Rohstoffs Jute von Mannheimer Industriellen gegründet worden. Zur Deckung des hohen Arbeitskräftebedarfs wurden Menschen aus dem Reich, aber auch aus dem damaligen Russland, Österreich-Ungarn und Italien angeworben, ja sogar ein Mädchenwohnheim eigens für die polnischen und italienischen Arbeiterinnen errichtet. Der Vortrag möchte der Firmengeschichte, den Wohn- und Arbeitsbedingungen der Zugewanderten sowie dem Zusammenleben vor Ort nachspüren.

Mit Dr. Anja Gillen, Barbara Ritter, Dr. Peter Koppenhöfer
SO, 26.2., 17 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Buchvorstellung | Im Februar 1848 bricht eine neue revolutionäre Euphorie in Deutschland aus. In diesem Kontext werden die „Mannheimer Forderungen“ formuliert. Es geht um Pressefreiheit, ein Parlament, Schwurgerichte und die Volksbewaffnung. Dr. Jörg Bong, Autor des Buches „Die Flamme der Freiheit – Die deutsche Revolution 1848/49“, blickt mit Prof. Dr. Engehausen auf die richtungsweisenden Ereignisse zurück. Frau Helen Heberer und die Mannheimer Sängerin JOANA begleiten den Abend mit Textpassagen und Liedern der Revolution.

Mit Dr. Jörg Bong, Prof. Dr. Frank Engehausen, Helen Heberer, JOANA
MI, 8.3., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Vortrag | Mit energischem und klarem Strich dokumentiert die Mannheimer Künstlerin Elisabeth Bieneck-Roos (1925–2017) seit den 1970er Jahren den Wiederaufbau Mannheims. Fasziniert von der Welt der Industriearbeit, geht sie in große Firmen der Region und protokolliert dort mit ihren Arbeiten die Produktionsprozesse.

Mit Silvia Köhler, Annette Krämer | In Kooperation mit den Künstlernachlässen Mannheim
MI, 15.3., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Podiumsgespräch | Der Aufschwung im Mannheimer Norden begann 1853 mit der Ansiedlung einer Spiegelmanufaktur durch die französische Glashütte Saint-Gobain. Die Manufaktur errichtete für ihre Beschäftigten ein eigenes Wohndorf – die Spiegelkolonie – mit Kirchen, Geschäften, Schulhaus, Kindergärten und Turnhalle. Klaus Schillinger, der bereits zum Luzenberg publiziert hat, kommt mit Waltraud Esser und Wolfgang Brunner über das Leben in einem manchmal übersehenen, aber bedeutungsvollen Stadtteil Mannheims ins Gespräch.

Mit Klaus Schillinger, Waltraud Esser, Wolfgang Brunner
FR, 17.3., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6.OG)
Festakt | Das Mannheimer Architektur- und Bauarchiv e.V. zeichnet mit dem Mannheimer Stein Persönlichkeiten und Institutionen aus, die sich in hervorragender Weise um die Ziele des Vereins verdient gemacht haben. In diesem Jahr geht der Preis an Klaus Elliger, vormaliger Fachbereichsleiter Stadtplanung und Geoinformation.

Mit Festvortrag von Andrea Perthen zum Thema "Wiederaufbau der Stadtwerke nach dem Zweiten Weltkrieg"
DO, 23.3., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6.OG)
Buchvorstellung | Karl Schloß war eine literarische Koryphäe der Münchner Kulturszene um 1900. Als Nachfahre jüdischer Kaufleute übernahm er 1918 das väterliche Geschäft im rheinhessischen Alzey, bis ab 1933 durch den Judenboykott dessen Niedergang eingeleitet wurde. Er emigrierte in die Niederlande und sein Leben endete in Auschwitz. Johannes Michel hat über sein Leben und das seiner Familie eine faktenreiche Biographie verfasst, die er im MARCHIVUM vorstellen wird.

Mit Prof. Dr. Johannes Michel
MI, 5.4., 18 Uhr | MARCHIVUM, Sonderausstellungsraum (EG)
Ausstellungseröffnung | Mannheim und der Rhein-Neckar-Raum waren schon immer ein Migrations-Hotspot. Seit den frühen 1960er Jahren lebt hier eine blühende griechische Gemeinde. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 200. Jahrestag des Beginns des griechischen Freiheitskampfes 2021 wurden Griechen wie auch Freunde Griechenlands für ein Fotoprojekt porträtiert. Es soll die enge Verbundenheit der Menschen mit Mannheim und dem Rhein-Neckar-Raum dokumentieren.

Mit Dimitrios Bakolas | In Kooperation mit dem Netzwerk griechischer Vereine und Institutionen in der Metropolregion Rhein-Neckar
Foto: Adonis Malamos
MI, 12.4., 10 Uhr | MARCHIVUM, Treffpunkt: Foyer im EG
Ferienprogramm für Kids von 8–12 Jahren | Wie entstand eigentlich Mannheim und wer sind diese Kurfürsten? Wie fühlt es sich an mit einem Benz-Mobil zu fahren und was hat das Spaghetti-Eis mit unserer Stadt zu tun? Diesen und anderen spannenden Fragen gehen wir in der Ausstellung „Typisch Mannheim!“ auf den Grund. Ein Sticker-Aktionsheft hilft uns bei der Lösung der Rätsel. Lasst uns gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen und mehr über die Mannheimer Stadtgeschichte(n) erfahren!

Mit Elke Schneider | Voranmeldung erwünscht unter: elke.schneider@mannheim.de
MI, 12.4., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Vortrag | Der Richter Max Silberstein, zuvor von den Nazis aus dem Amt gedrängt, ist 1948 Teil eines Gerichts, das ein überaus mildes Urteil verantwortet. Es geht um ein Mannheimer „Endphase-Verbrechen“, die Erschießung dreier Zivilisten in den Lauerschen Gärten. Wie erklärt sich die keineswegs singuläre Milde von NS-Opfern und Unbelasteten gegenüber den vormaligen Tätern? Dieser Frage will der Vortrag vor dem Hintergrund der gesellschaftlich politischen Strömungen und Entwicklungen der unmittelbaren Nachkriegszeit nachgehen.

Mit Prof. Dr. Angela Borgstedt
FR, 14.4., 10 Uhr | MARCHIVUM, Treffpunkt: Foyer im EG
Ferienprogramm für Jugendliche von 14–18 Jahren | Demokratie spielen? Was soll das bedeuten? Im Blick auf die wechselvolle Geschichte der Stadt Mannheim beschäftigen wir uns spielerisch damit, was Demokratie ausmacht. In einem Rundgang durch die multimediale Ausstellung begegnen wir den hoffnungsvollen Anfängen in der Weimarer Republik über die vernichtende Diktatur Hitlers bis hin zum Comeback der Demokratie nach 1945, um abschließend herauszufinden: „Was hat das mit mir zu tun?"

Mit Elke Schneider | Voranmeldung erwünscht unter: elke.schneider@mannheim.de
SO, 16.4., 11 und 14 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Filmschau | Für das MÆMORIES-Zeitzeugenprojekt wurden insgesamt acht Menschen filmisch porträtiert – vom Sanitäter bis zum General a.D., von Zivilangestellten bis zu Vietnamkriegsveteranen. Bei einem Rundgang über die ehemaligen Kasernenflächen lassen diese den Alltag, die besonderen Herausforderungen, die schönen und auch die schwierigen Momente in der US-Garnison in Mannheim lebendig werden. Die Dokumentarfilme wurden im Rahmen des Projekts „MÆMORIES – Amerikanische Geschichte in Mannheim“ durch die städtische Entwicklungsgesellschaft MWSP entwickelt sowie beauftragt und von GALLIONfilm produziert. Die Filme feierten im Mai 2022 Premiere und werden nun der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

In Kooperation mit der MWS Projektentwicklungsgesellschaft
MI, 19.4., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Vortrag | Auf dem Höhepunkt der Corona-Zeit erlebte der Spaziergang eine Renaissance als Freizeitaktivität. Vielen Geistesgrößen des 18. und frühen 19. Jahrhunderts erschien er als kulturelle und kontemplative Tätigkeit: Bekannt ist der Osterspaziergang Goethes in Faust II, weniger dessen eindringliche Erlösungsmetapher. Erwähnt werden ferner Werke von Jean Paul, Karl Philipp Moritz oder Gottfried Seume. Der Vortrag nimmt auch die Mannheimer Verhältnisse in den Blick und wird mit Stadtansichten und Stadtplänen der Quadratestadt illustriert.

Mit Dr. Hanspeter Rings | In Kooperation mit der Goethe-Gesellschaft Mannheim Rhein-Neckar e.V.
MI, 26.4., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
LeseZeichen | Wir befinden uns mitten in einer gewaltigen technischen Revolution. Digitalisierung und immer mehr Einsatz von künstlicher Intelligenz führen zu rasanten Veränderungen, die viele Menschen fassungslos zurücklassen. Der Historiker Oliver F.R. Haardt eröffnet mit seinem Blick in die Geschichte und auf Veränderungen der Vergangenheit Perspektiven, die die Gegenwart besser verständlich machen.

Mit Oliver F.R. Haardt | LeseZeichen ist eine Initiative des Vereins Stadtbild Mannheim e.V.
MI, 10.5., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Vortrag | Aufgewachsen im Mannheim der Kaiserzeit, jüngster Richter Badens am Ende der Weimarer Republik, von den Nazis verfolgt und ins KZ gesperrt, durch glückliche Umstände nach England entkommen und mit der britischen Armee zurückgekehrt, Lizenzoffizier und Mitgründer des SPIEGEL, dann in den 1950er und 60er Jahren Anwalt und Nebenklagevertreter bei den großen NS-Prozessen: Im Schicksal des vor 50 Jahren gestorbenen Henry Ormond bündelt sich deutsch-jüdische und juristische Geschichte des 20. Jahrhunderts. Der Sohn Thomas Ormond führt durch dieses bewegte Leben.

Mit Thomas Ormond
MI, 17.5., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Buchvorstellung | Mannheim, die innovative Autometropole der wilden zwanziger Jahre: Hier entstehen elegante Sportwagen, Luxuskarossen, kuriose Gefährte und bahnbrechende Rennwagen. Letztlich überdauert hat aber keine der Firmen und MANNOPOLIS mit all seinen schillernden Persönlichkeiten und Geschichten gerät in Vergessenheit. Zum hundertsten Jubiläum wird diese großartige Epoche wieder zum Leben erweckt. Etliche Nachfahren, Museen und Experten in ganz Europa haben geholfen, um dieses überraschende Stück Mannheimer Stadtgeschichte wieder erzählen zu können.

Mit Dietrich Conrad
MI, 24.5., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Buchvorstellung und Ausstellungseröffnung | Anknüpfend an die sechs Bände von Mannheim und seine Bauten 1907–2007 dokumentiert das vom Mannheimer Architektur- und Bauarchiv gemeinsam mit dem MARCHIVUM veröffentlichte Buch das vielfältige Baugeschehen seit 2008. Die Autoren stellen rund 200 Gebäude in Wort und Bild vor und verweisen auf wichtige Entwicklungen, Aufgaben und Fragestellungen, die das Baugeschehen der letzten Jahre geprägt haben. Ein Kapitel gilt zum Beispiel den im Zuge der Konversion neu entstandenen Quartieren für Wohnen, Leben und Arbeiten. Ein anderes lenkt den Blick auf die Bauprojekte und Stadtentwicklungsmaßnahmen für die BUGA 23. Die Ausstellung zum Buch präsentiert eine Auswahl herausragender Bauten und Projekte der letzten 15 Jahre.

Mit Dennis Ewert, Dr. Martin Krauß, Dr. Andreas Schenk

Im Anschluss an die Buchvorstellung: Führung durch die Ausstellung Ort der Ausstellung: MARCHIVUM, Erdgeschoss | Öffnungszeiten: 24.5.–25.6.2023, Di, Do–So 10–18 Uhr, Mi 10–20 Uhr
MI, 31.5., 10 Uhr | MARCHIVUM, Treffpunkt: Foyer im EG
Ferienprogramm für Kids von 8–12 Jahren | Wie entstand eigentlich Mannheim und wer sind diese Kurfürsten? Wie fühlt es sich an mit einem Benz-Mobil zu fahren und was hat das Spaghetti-Eis mit unserer Stadt zu tun? Diesen und anderen spannenden Fragen gehen wir in der Ausstellung „Typisch Mannheim!“ auf den Grund. Ein Sticker-Aktionsheft hilft uns bei der Lösung der Rätsel. Lasst uns gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen und mehr über die Mannheimer Stadtgeschichte(n) erfahren!

Mit Elke Schneider | Voranmeldung erwünscht unter: elke.schneider@mannheim.de
MI, 31.5., 18 Uhr | Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Vortrag | Auch wenn die US-amerikanischen Areale in Mannheim als „Stadt in der Stadt“ einen eigenen Kosmos bildeten, gab es zahlreiche Berührungspunkte mit den Einheimischen. Der Vortrag gibt Einblicke in den amerikanischen Alltag zwischen Militär, Familienleben und Freizeit innerhalb der US-Garnison. Er beleuchtet zudem, wie der „American way of life“ Kultur, Sport und Konsum prägte und wie – bei allem Protest gegen die Militärpräsenz – aus Besatzern Partner und Freunde wurden. Illustriert wird der Vortrag mit zahlreichen Fotos sowie Filmbeispielen aus dem RNF-Archiv des MARCHIVUM.

Mit Dr. Julia Scialpi | In Kooperation mit der MWS Projektentwicklungsgesellschaft
MI, 7.6., 10 Uhr | MARCHIVUM, Treffpunkt: Foyer im EG
Ferienprogramm für Jugendliche von 14–18 Jahren | Demokratie spielen? Was soll das bedeuten? Im Blick auf die wechselvolle Geschichte der Stadt Mannheim beschäftigen wir uns spielerisch damit, was Demokratie ausmacht. In einem Rundgang durch die multimediale Ausstellung begegnen wir den hoffnungsvollen Anfängen in der Weimarer Republik über die vernichtende Diktatur Hitlers bis hin zum Comeback der Demokratie nach 1945, um abschließend herauszufinden: „Was hat das mit mir zu tun?"

Mit Elke Schneider | Voranmeldung erwünscht unter: elke.schneider@mannheim.de
MI, 14.6., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Podiumsgespräch | Seit Sommer 2017 können homosexuelle, männliche Justizopfer des §175 finanzielle Entschädigung für die erlittene Diskriminierung beantragen. Allerdings haben vergleichsweise wenige davon bisher Gebrauch gemacht. Einer von ihnen ist der Mannheimer Klaus Schirdewahn, Jahrgang 1947. Seit Jahren setzt er sich für die Rechte queerer Menschen ein und wird nicht müde, seine Geschichte von früherer Scham und Stigmatisierung zu erzählen. Dazu kommt er mit der LSBTI-Beauftragten der Stadt Mannheim Margret Göth ins Gespräch. Zuvor gibt Dr. Christian Könne in einem Impulsvortrag einen Überblick zum §175 und ordnet ihn historisch ein.

Mit Margret Göth, Dr. Christian Könne, Klaus Schirdewahn
MI, 21.6., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Vortrag | Im Zuge der in den späten 1960er Jahren von der baden-württembergischen Landesregierung angestrengten Gebietsreform kam unter anderem die Idee auf, die Gemeinde Ilvesheim nach der Stadt Mannheim einzugemeinden, was in der Ilvesheimer Einwohnerschaft eine außergewöhnlich heftige Abwehrreaktion hervorrief. Die am Ende erfolgreiche Verhinderung der Eingemeindung prägt das Selbstbild (und Selbstbewusstsein) der Ilvesheimer bis auf den heutigen Tag. Der Vortrag beleuchtet die Hintergründe dieser selten einmütigen Bürgeropposition und wirft einen Blick auf die lange Vorgeschichte der Ilvesheimer Eingemeindungsfrage.

Mit Markus Enzenauer
MI, 28.6., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Buchvorstellung | 2010 präsentierte der langjährige Chef des British Museum Neil MacGregor seine „History of the World in 100 Objects“ im Radio und wenig später als Buch. 2015 folgte Hermann Schäfers „Deutsche Geschichte in 100 Objekten“. Es ist allerhöchste Zeit, nun auch Mannheims Geschichte in 100 Objekten zu erzählen. Museale wie archivalische Dokumente, aber auch Objekte im öffentlichen Raum – manche vertraut, manche nahezu unbekannt – erzählen Mannheims bewegte Geschichte seit den Tagen der Stadtgründung 1606/07.

Mit Prof. Dr. Ulrich Nieß, Dr. Heidrun Pimpl