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Kalender

Öffnungszeiten: Di, Do-So 10 - 18 Uhr, Mi 10 - 20 Uhr, Mo geschlossen, an jedem Feiertag geöffnet außer 24. und 31. Dezember
Die Ausstellung im MARCHIVUM zeichnet die über 400 Jahre alte Historie Mannheims auf bisher nie dagewesene Weise nach. Der Bogen reicht von der Gründung der Stadt 1606/07 bis hin zur Gegenwart. Auf mehr als 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden die großen und kleinen Geschichten, die Mannheims Identität bis heute prägen, multimedial und interaktiv erlebbar gemacht.
Wöchentlich sonntags, Beginn: 15 Uhr; Treffpunkt: Foyer im EG

Erleben Sie bei einem Rundgang die Highlights der Stadtgeschichtlichen Ausstellung im MARCHIVUM, die Ihnen ein Guide kurzweilig vermittelt. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, eine Voranmeldung nicht möglich. Der Preis für eine öffentliche Führung beträgt 2,50 EUR pro Person zzgl. Eintritt.
MI, 5.10., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Vortrag | Mit der Grundsteinlegung der kurfürstlichen Sternwarte in Mannheim vor 250 Jahren im Oktober 1772 und ihrer Inbetriebnahme durch den Hofastronomen Christian Mayer S. J. zwei Jahre danach reihte sich Mannheim in Hochburgen der astronomischen Forschung wie Greenwich, Göttingen und Berlin ein. Mayer gelang es, bahnbrechende Entdeckungen zu machen, die immer noch von Bedeutung sind. Der Vortrag geht insbesondere auf die Kontroversen ein, die die Mannheimer Himmelsforschung im Zeitalter der Aufklärung begleitet und geprägt haben. Zudem werden Erkenntnisse präsentiert, welche aus der damaligen Zeit für die heutige Forschung, Lehre und Praxis abgeleitet werden können.

Mit Prof. Dr. Dr. Alexander Moutchnik
FR, 7.10., 20 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Vortrag | Die Wasserwirtschaft ist ein komplexes Arbeitsgebiet mit vielen Akteuren und Zielen. Es gibt Herausforderungen wie Hochwasser oder Wassermangel, Ansprüche von Fischen und Schiffen, Wasserentnahmen für Wasserversorgung, Energieerzeugung und vieles mehr. Bewirtschaftet werden Gewässer schon seit vielen hundert Jahren, auch wenn die Art und Weise starkem Wandel unterworfen war. Dennoch sind aus diesen langen Zeiträumen zahlreiche Objekte überliefert, die zum Teil Gegenstand der Denkmalpflege sind. Am Beispiel des Neckarkanals lassen sich wichtige Aspekte historischer und aktueller Wasserwirtschaft gut beleuchten.

Mit Dr. Michael Hascher
MI, 12.10., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6.OG)
Podiumsgespräch | Die Mannheimer Neckarstadt, die in diesem Jahr ihr 150. Jubiläum feiert, ist seit der Gründung von Zuwanderung geprägt. Eine zentrale Gruppe von Ankommenden sind die vielen Arbeitskräfte, die sich insbesondere seit den 1950er Jahren hier niedergelassen haben. Ihre Geschichte(n), Erfahrungen und Perspektiven stehen im Zentrum der Veranstaltung. Zeitzeug*innen, Wissenschaftler*innen und der Mannheimer Migrationsbeirat diskutieren über die Situation von Arbeitsmigrant*innen in einem der spannendsten Stadtteile Mannheims. Aufgeschlossenheit, Toleranz und Zusammenleben sollen ebenso wie Konflikte und Rassismen benannt und im historischen Vergleich analysiert werden.

Im Rahmen der einander.Aktionstage in Kooperation mit dem Mannheimer Migrationsbeirat und der Geschichtswerkstatt Neckarstadt.
MI, 19.10., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Vortrag | Mannheims Stadtbauschreiber Dr. Andreas Schenk berichtet über das aktuelle Baugeschehen. Welche Neubauten fallen architektonisch auf, welche setzen im Stadtbild neue Akzente? Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags gilt den neuen Stadtquartieren. Welche Konzepte liegen ihnen zugrunde und wie werden sie den Herausforderungen der Zeit gerecht?

Mit Dr. Andreas Schenk
SO 23.10., 11 und 14 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Filmschau | Persönliche Erinnerungen von Zeitzeug*innen spielen eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, die Geschichte der Amerikaner*innen in Mannheim zu erzählen. Für das MÆMORIES-Zeitzeugenprojekt wurden insgesamt acht Menschen filmisch porträtiert – vom Sanitäter bis zum General a.D., von Zivilangestellten bis zu Vietnamkriegsveteranen. Bei einem Rundgang über die ehemaligen Kasernenflächen lassen diese den Alltag, die besonderen Herausforderungen, die schönen und auch die schwierigen Momente in der US-Garnison in Mannheim lebendig werden. Die Dokumentarfilme wurden im Rahmen des Projekts „MÆMORIES – Amerikanische Geschichte in Mannheim“ durch die
städtische Entwicklungsgesellschaft MWSP entwickelt sowie beauftragt und von GALLIONfilm produziert. Die Filme feierten im Mai Premiere und werden nun der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

In Kooperation mit der MWS Projektentwicklungsgesellschaft
MI, 26.10., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Buch- und Filmvorstellung | Lesbische, schwule, bisexuelle, transgeschlechtliche und intergeschlechtliche Menschen sind schon immer ein Teil der Vielfalt der Rhein-Neckar-Region. Lange Zeit aber mussten sie ihre geschlechtliche Identität oder sexuelle Orientierung verbergen, um nicht staatlicher Verfolgung ausgesetzt zu sein. In vielen Fällen sind es ausgerechnet die Dokumente der Verfolgung, die uns vom queeren Leben in der Region in früheren Zeiten erzählen. Doch finden sich auch eindrucksvolle Zeugnisse der frühen Emanzipationsbewegung. In ihnen begegnen uns Menschen mit bemerkenswerten Biografien, die sich der Verfolgung und Diskriminierung widersetzt und damit Grundlagen für die Entstehung einer queeren Community gelegt haben. Gemeinsam mit dem Buch wird auch der dazu erschienene Film vorgestellt, der Ausschnitte aus Fernsehsendungen und Reportagen sowie Zeitzeug*innenberichte und Statements zusammenführt.

Mit Dana-Livia Cohen, Wolfgang Knapp, Dr. Christian Könne, Ali Badakhshan Rad, Dr. Andreas Schenk
MI, 2.11., 10 Uhr | Treffpunkt: Foyer im EG
Ferienprogramm für Kids von 8 – 11 Jahren | Das Junge MARCHIVUM lädt Kids ein, sich mit unserem Aktionsheft „Typisch Mannheim!“ auf Entdeckungsreise durch die stadtgeschichtliche Ausstellung zu begeben. Dabei müssen spannende Rätsel gelöst werden. Jedes Kind erhält für die richtige Lösung einen kleinen Preis.

Mit Elke Schneider | Voranmeldung erwünscht unter: elke.schneider@mannheim.de
MI, 9.11., 10 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Präsentation | Insgesamt 44 jüdische Kinder, die sich in einem Waisenhaus in Izieu in den französischen Alpen versteckten, wurden 1944 auf Befehl des Lyoner Gestapo-Chefs Klaus Barbie nach Auschwitz deportiert und zumeist ermordet. Darunter befanden sich auch vier Mannheimer Kinder. In einem Projekt des Deutsch-Türkischen Instituts für
Arbeit und Bildung e.V. machen sich heutige Schüler*innen auf die Spur der Kinder und erzählen deren Geschichte in einer Instagram-Story nach. Ziel ist es, einen digitalen wie auch konkreten „Stolperstein“ zu setzen und die Erinnerung an die ermordeten Kinder wachzuhalten. Eine Einführung zur Präsentation gibt Dr. Michael Blume, der Antisemitismusbeauftragte des Landes Baden-Württemberg.

Mit Dr. Michael Blume, Prof. Franz Egle, Gizem Weber u.a. | In Kooperation mit dem Deutsch-Türkischen Institut für Arbeit und Bildung e.V.
MI, 16.11., 19 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Buchvorstellung | Die Beiträge des Bandes verfolgen das Ziel, einzelne Entwicklungen in der Neckarstadt-West, vor allem der 1970er und 1980er Jahre, historisch einzuordnen. Auf diesem Weg rücken nicht nur deren teilweise bis ins 19. Jahrhundert zurückreichende Verbindungen in die Vergangenheit in den Blick. Ereignisse und Konstellationen in den 1970er und 1980er Jahren erweisen sich zugleich in vielfacher Hinsicht als „Vorgeschichten“ aktueller politischer, gesellschaftlicher und/ oder kultureller Diskussionen. Die Geschichte der Neckarstadt-West wird, u.a. mit Blick auf Plätze, Gebäudekomplexe oder auch Kunstwerke im öffentlichen Raum, in ein doppeltes Bezugsverhältnis gesetzt: zum einen zur Geschichte Mannheims im letzten halben Jahrhundert, zum anderen zur Entwicklung in anderen deutschen Großstädten.

Mit Pro. Dr. Cord Arendes und Lukas Kraus
MO, 28.11., 11, 15 und 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Führung | Mitglieder der Fördervereine werden im Rahmen einer Preview exklusiv durch die Ausstellung „Was hat das mit mir zu tun?“ geführt und erhalten ihre Jahresgabe. Eine Teilnahme ist nur nach Voranmeldung bis spätestens 23. November möglich.
FR 2.12. - SO 4.12., 10-18 Uhr | MARCHIVUM
Ausstellungseröffnung | Die Ausstellung „Was hat das mit mir zu tun?“ des NS-Dokumentationszentrums, das im MARCHIVUM beheimatet ist, hat dieses Wochenende zum ersten Mal geöffnet. Die multimedial und interaktiv konzipierte Schau umspannt den Zeitraum von der Weimarer Republik bis zur aktuellen Gegenwart, wobei den Schwerpunkt die Jahre 1933 bis 1945 bilden. Am Eröffnungswochenende sind sowohl der Eintritt in die Ausstellung als auch die Führungen durch die Ausstellung kostenfrei.
Öffnungszeiten: Di, Do-So 10 - 18 Uhr, Mi 10 - 20 Uhr, Mo geschlossen, an jedem Feiertag geöffnet außer 24. und 31. Dezember
Was verändert sich, wenn eine Demokratie von einer Diktatur abgelöst wird? Und wie gelingt Demokratie danach wieder?
Die multimediale und interaktive Ausstellung „Was hat das mit mir zu tun?“ im MARCHIVUM erzählt die historische Entwicklung in Mannheim während der NS-Diktatur. Gleichzeitig weitet sie die Perspektive auf das Davor und Danach und nimmt die Lebensschicksale von Opfern wie Tätern in den Blick.
MI, 7.12., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Podiumsgespräch | Mit seinen beiden Dauerausstellungen geht das MARCHIVUM neue Wege im Bereich der historischen Wissensvermittlung. Neben einer rein digitalen Präsentation von Inhalten wird hier Wert auf Installationen, künstlerische Verarbeitungen von Themen und Interaktivität gelegt. Wenige Tage nach der nach Eröffnung der Ausstellung „Was hat das mit mir zu tun?“ diskutieren gemeinsam Expert*innen des Ausstellungswesens sowie der Rezeption von NS-Geschichte über die Vorteile digitaler Formate, aber auch über die möglichen Risiken.

Mit u.a. Prof. Dr. Susanne Freund, Dr. Steffie de Jong, Stacey Spiegel