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Kalender

SO, 18.4., 14-17 Uhr | KZ-Gedenkstätte Sandhofen, Gustav-Wiederkehr-Schule (UG), Kriegerstr. 28

Eine Voranmeldung ist erforderlich.
Sonntagsöffnung | Die Gedenkstätte dokumentiert die Geschichte des KZ-Außenlagers als Teil des nationalsozialistischen KZ-Systems, sie informiert über den Warschauer Aufstand und erinnert an die Opfer des KZ Sandhofen.
MI, 21.4., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)

Der Termin wurde verschoben.

Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Seit Ende 2019 breitet sich COVID-19 weltweit aus. Die Auswirkungen auf das gesamte öffentliche und private Leben sind enorm, ein Ende und die Opferzahlen noch nicht absehbar. Auch früher wurde die Menschheit immer wieder von Epidemien heimgesucht. Besonders verheerend wütete die "Spanische Grippe" zwischen 1918 und 1920 und fordert global ca. 20-50 Millionen Todesopfer. Der Vortrag wirft einen Blick auf aktuelle und historische Seuchen mit Fokus auf Mannheim. Welche Faktoren haben ihre Verbreitung begünstigt oder gehemmt? Welche Maßnahmen wurden ergriffen? Wie sehen die gesamtgesellschaftlichen Folgen aus? Dabei bietet der historische Rückblick eine Basis für die Einordnung der aktuellen Pandemie-Situation, deren Ende noch offen ist.

Mit Prof. Dr. Thomas Miethke und Michael Caroli
MI, 28.4., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Obwohl die amerikanische Garnison Mannheim nach 1945 stets militärischen Zwecken diente, lebten immer auch viele amerikanische Zivilisten in der Quadratestadt, darunter zahlreiche Kinder. Um ihnen eine Schulbildung nach amerikanischen Vorstellungen zu bieten, betrieben die Amerikander zwischen 1946 und 2012 mehrere Bildungseinrichtungen in Mannheim. Der reichhaltig bebilderte Vortrag beleuchtet die lebhafte Geschichte dieser Institutionen und gibt einen Einblick in den Alltag und die Traditionen der Schulen, die sich von normalen Schulen in den USA erstaunlich wenig unterschieden, immer aber auch von ihrer deutschen Umwelt beeinflusst wurden.

Mit Prof. Dr. Christian Führer
MI, 5.5., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Am Philosophenplatz 2, in nobler Lage, ließ Peter A. Narath 1928/29 die erste private Oststadtklinik im damals hochmodernen Bauhausstil errichten. Doch der Spezialist für urologische Chirurgie musste 1935 infolge der sich radikal verändernden politischen Umstände Deutschland verlassen. In den USA gelang Narath eine zweite Karriere. Er galt international als einer der renommiertesten Experten auf seinem Gebiet und begründete die noch heute existierende Fachzeitschrift "Urologia Internationalis". In Mannheim aber sind sein Lebenswerk und die Geschichte seiner Familie nahezu vergessen.

Mit Prof. Dr. Ulrich Nieß und Karen Strobel
MI, 12.5., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Podiumsgespräch | Am 12. Mai 2021 jähren sich zum 75. Mal die ersten freien Kommunalwahlen nach dem Zweiten Weltkrieg. Die deutsche Nachkriegsdemokratie gilt zwar als ein „Elitenprojekt“; doch in der Praxis wurde sie von „unten“ nach „oben“ aufgebaut. Zugleich stand sie im Zeichen des aufgehenden Sterns der amerikanischen Demokratie und der Hegemonie der Vereinigten Staaten in der westlichen Welt. Der Impulsvortrag von Prof. Dr. Philipp Gassert fragt am Beispiel Mannheims, Nordbadens sowie der US-Besatzungszone nach den pragmatischen Anfängen der westdeutschen Nachkriegsdemokratie. Im Anschluss findet dazu ein Gespräch u.a. mit Herrn Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz statt.

Mit Prof. Dr. Philipp Gassert und Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz
SO, 16.5., 14-17 Uhr | KZ-Gedenkstätte Sandhofen, Gustav-Wiederkehr-Schule (UG), Kriegerstr. 28

Eine Voranmeldung ist erforderlich.
Sonntagsöffnung | Die Gedenkstätte dokumentiert die Geschichte des KZ-Außenlagers als Teil des nationalsozialistischen KZ-Systems, sie informiert über den Warschauer Aufstand und erinnert an die Opfer des KZ Sandhofen.
MI, 19.5., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Am Alten Messplatz in der Mannheimer Neckarstadt entsteht bis 2027 das Forum Deutsche Sprache. Prof. Dr. Henning Lobin, Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache, berichtet von den Plänen für eine Institution, die ihre Besucherinnen und Besucher in einzigartiger Weise in die geplante Ausstellung und in die Sprachforschung einbeziehen wird. Wie das geht? Indem alle den Ausstellungs- und Forschungsgegenstand selbst mitbringen: die eigene Sprache.

Mit Prof. Dr. Henning Lobin | In Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Deutsche Sprache
MI, 26.5., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Der Kirchenbau der 1950er und 60er Jahre entwickelte sich zu einem Experimentierfeld moderner Architektur. Vor allem junge Architekten lösten sich konsequent von traditionellen Bauformen und wagten Neues. Dabei ging es nicht nur um ästhetische Fragen, sondern auch um die Suche nach einem zeitgemäßen Ausdruck des Religiösen in einer zunehmend profanen Welt. Mannheims Kirchen der Nachkriegszeit verdeutlichen diese Entwicklung eindrucksvoll.

Mit Dr. Andreas Schenk | Im Rahmen von MOKIMA Moderne Kirchen Mannheim - eine Veranstaltungsreihe des Referats Baukultur im Dezernat IV und in Verbindung mit dem Mannheimer Architektur- und Bauarchiv e.V.
MI, 2.6., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)

Eine Voranmeldung ist erforderlich.
Vortrag | Als herausragendes Zeugnis sakraler Architektur zeugt die Trinitatiskriche vom Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg. Seit 2017 erlebt die Kirche als Tanzstätte und Kulturzentrum einen zweiten Neuanfang. Der Vortrag stellt die Auseinandersetzungen des Architekten Helmut Striffler mit den innovativen Lehren von Otto Barning und Egon Eiermann in den 1950er Jahren sowie die neueren Umnutzungsdiksussionin ins Zentrum.

Mit Dr. Sandra Wagner-Conzelmann | Im Rahmen von MOKIMA Moderne Kirchen Mannheim - eine Veranstaltungsreihe des Referats Baukultur im Dezernat IV und in Verbindung mit dem Mannheimer Architektur- und Bauarchiv e.V.
MI, 9.6., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Die Mitglieder der 1775 gegründeten Kurfürstlichen Deutschen Gesellschaft verfolgten zwei Ziele: Zum einen wollten sie der sprachlichen "Verlotterung" der Pfalz entgegenwirken, zum anderen zur Unterstützung des Nationaltheaters das deutschsprachige Drama fördern. Die "Protokolle" der Jahre 1782 bis 1792 geben nicht nur einen detaillierten Einblick in die Aktivitäten der Gesellschaft, sondern spiegeln auch die Konflikte zwischen Deutscher Gesellschaft und Nationaltheater wider, obgleich beiden Institutionen Wolfgang Heribert von Dalberg vorstand. Zugleich gewinnen die Ressentiments Kontur, die den Aufenthalt Friedrich Schillers in Mannheim überschatteten und zu dessen "Flucht" aus dem "Kerker" führten.

Mit Prof. Dr. Wilhelm Kreutz
MI, 16.6, 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Dieses Jahr kann der TSV Mannheim auf 175 Jahre seines Bestehens zurückblicken. Über Jahrzehnte hat der Mannheimer Turnverein, so sein Name bis 1945, das turnerische und sportliche Leben der Stadt geprägt. Seine Gründung steht in engem Zusammenhang mit den freiheitlichen Bestrebungen der Jahre 1845-49. Der Vortrag fasst besonders die Frühzeit des Turnens ins Auge, zumal jüngst gefundene Dokumente belegen, dass das Turnen in Mannheim bis in die Zeit der Befreiungskriege zu Beginn des 19. Jahrhunderts zurückreicht. Von besonderem Interesse wird die Verbindung zur liberal-demokratischen Volskbewegung sein, deren Gegnerschaft zum absolutistischen Staat, aber auch die Praxis des Turnens jener Zeit, die sich fundamental vom heutigen Kunstturnen unterscheidet.

Mit Dr. Lothar Wieser
SO, 20.6., 14-17 Uhr | KZ-Gedenkstätte Sandhofen, Gustav-Wiederkehr-Schule (UG), Kriegerstr. 28

Eine Voranmeldung ist erforderlich.
Sonntagsöffnung | Die Gedenkstätte dokumentiert die Geschichte des KZ-Außenlagers als Teil des nationalsozialistischen KZ-Systems, sie informiert über den Warschauer Aufstand und erinnert an die Opfer des KZ Sandhofen.
MI, 30.6., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)

Der Termin wurde verschoben.

Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Tausende leisteten während der Kriegsjahre Zwangsarbeit am Industriestandort Mannheim - Männer, Frauen und Kinder. Viele Hundert starben durch Unterversorgung und unsichere Arbeitsbedingungen. Wer waren diese Menschen? Und was können uns Dokumente über ihre Mannheimer Zeit verraten?

Mit Louisa van der Does