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Kalender

MI, 30.6., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)

Der Termin wurde verschoben.

Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Tausende leisteten während der Kriegsjahre Zwangsarbeit am Industriestandort Mannheim - Männer, Frauen und Kinder. Viele Hundert starben durch Unterversorgung und unsichere Arbeitsbedingungen. Wer waren diese Menschen? Und was können uns Dokumente über ihre Mannheimer Zeit verraten?

Mit Louisa van der Does
MI, 7.7., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Mannheim liegt noch in Trümmern, der Zweite Weltkrieg ist über ein Jahr vorbei. Da erscheint am 6. Juli 1946 erstmals wieder eine unabhängige Tageszeitung in der Stadt: "Der Morgen", ab Oktober in "Mannheimer Morgen" umbenannt. Ein Rückblick vom Chefreporter des "Mannheimer Morgen" Peter W. Ragge auf die Zeit der Gründung des Blatts und die Arbeitsbedingungen in der Ruine des Pressehauses am Markt zwischen Lebensmittel- und Papierknappheit.

Mit Peter W. Ragge
SO, 18.7., 14-17 Uhr | KZ-Gedenkstätte Sandhofen, Gustav-Wiederkehr-Schule (UG), Kriegerstr. 28
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Sonntagsöffnung | Die Gedenkstätte dokumentiert die Geschichte des KZ-Außenlagers als Teil des nationalsozialistischen KZ-Systems, sie informiert über den Warschauer Aufstand und erinnert an die Opfer des KZ Sandhofen.
MI, 21.7., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Urbane Situationen, Plätze, Straßen und deren Darstellung haben den Mannheimer Künstler Norbert Nüssle (1932-2012) schon immer fasziniert und werden zu Beginn der 1980er Jahre das große Thema seiner Arbeit. An diesem Abend sprechen Karin Nüssle, Sina Grössl und Silvia Köhler von den Künstlernachlässen Mannheim über die Mannheimer Platzbilder, die auch ein authentisches Stück Zeitgeschichte Mannheims abbilden.

Mit Karin Nüssle, Sina Grössl und Silvia Köher | In Kooperation mit den Künstlernachlässen Mannheim
MI, 28.7., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Napoleon hat die Geschichte Mannheims nachhaltig beeinflusst. Doch über seine Territorialpolitik hinaus, durch welche die Kurpfälzer Badener werden, gibt es persönliche, bislang wenig bekannte Verbindungen des großen Korsen zu der Stadt an Rhein und Neckar, die er nie besucht hat.

Mit Dr. Harald Stockert
MI, 4.8., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Mit einem Vermächtnis über 20.000 Gulden und der Vorgabe, diese für einen Volkspark einzusetzen, fing die Erfolgsgeschicht an. Als dann die Bürger Mannheims ihrem geliebten Grün im Jahr 1896 zu Ehren der badischen Großherzogin Luise seinen Namen gaben, beginnt die eigentliche Zeitrechnung des heutigen Luisenparks. Seither ist der größte Park Mannheims in stetiger Entwicklung. Schließlich setzte die Bundesgartenschau 1975 Maßstäbe für den Aufstieg des Luisenparks zu weit überregionaler Bedeutung. Nun tritt die äußerst seltene Begebenheit ein, dass sich ein Park zum zweiten Mal für eine Gartenschau aufstellt: Der Luisenpark wird Teil der BUGA 23.

Mit Joachim Költzsch und Werner Molitor
MI, 18.8., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Ein politischer Mord erschütterte 1921 die junge Weimarer Republik. Eine rechte, antirepublikanische Geheimorganisation hatte den ehemaligen Vizekanzler und Reichsfinanzminister Matthias Erzberger im Schwarzwald ermordet. Warum der württembergische Katholik und demokratische Zentrumspolitiker Matthias Erzberger zu Beginn der Weimarer Repbulik so verhasst war, zeigt der Historiker Dr. Christopher Dowe vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg.

Mit Dr. Christopher Dowe
MI, 1.9., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | In der bundesweit ersten Studie zum Sorgerechtsentzug lesbischer Mütter belegt die Historikerin Dr. Kirsten Plötz, dass bundesdeutsche Gerichte Müttern, die in einer Beziehung mit einer anderen Frau waren, die Kinder entzogen. Diese Diskrimnierung, die Mütter in Angst und Abhängigkeit leben ließ, wirkte auch in der Rhein-Neckar-Region und setzte sich bis in die 1990er Jahre fort. Die rheinland-pfälzische Ministerin Anne Spiegel, die die Studie in Auftrag gab, entschuldigte sich im Januar 2021 bei den betroffenen Frauen und Kindern. Im Anschluss an den Vortrag ist das Publikum zur Diskussion eingeladen, wie mit den Erfahrungen und Folgen weiter umgegangen werden kann.

Mit Dr. Kirsten Plötz, Moderation: Prof. Dr. Karen Nolte | In Kooperation mit der LSBTI-Beauftragung der Stadt Mannheim, MWK-Projekt Akteurinnen* - Vernetzungen - Kommunikationsräume - Lesbische Lebenswelten im deutschen Südwesten, PLUS Rhein-Neckar e.V.
DO, 9.9., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Festakt | Das Mannheimer Architektur- und Bauarchiv e.V. zeichnet mit dem Mannheimer Stein Persönlichkeiten und Institutionen aus, die sich in hervorragender Weise um die Ziele des Vereins verdient gemacht haben. In diesem Jahr geht der Preis an die Künstlerin Maritta Kaltenborn und den Architekten Werner Kaltenborn. Dr. Tobias Möllmer wird im Rahmen der Preisverleihung einen Festvortrag zum Kirchenbau in Mannheim halten.
SO, 12.9., 14-17 Uhr | KZ-Gedenkstätte Sandhofen, Gustav-Wiederkehr-Schule (UG), Kriegerstr. 28
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Sonderöffnung | Die Gedenkstätte dokumentiert die Geschichte des KZ-Außenlagers als Teil des nationalsozialisitschen KZ-Systems, sie informiert über den Warschauer Aufstand und erinnert an die Opfer des KZ Sandhofen.
MI, 15.9., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Von Mannheim gingen entscheidende Impulse für die Vereinigung der reformierten und lutherischen Kirchen zu einer Evangelischen Kirche aus. Diese "Union" darf mit gutem Recht als eine Errungenschaft der bürgerlichen Verfassungsbewegung verstanden werden. Aufgrund der konfessionellen Gegebenheiten in Mannheim weist der Weg zur Union und ihr Vollzug eine Reihe von Besonderheiten auf, die im Vortrag vorgestellt und analysiert werden.

Mit Dr. Udo Wennemuth
SO, 19.9., 14-17 Uhr | KZ-Gedenkstätte Sandhofen, Gustav-Wiederkehr-Schule (UG), Kriegerstr. 28
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Sonntagsöffnung | Die Gedenkstätte dokumentiert die Geschichte des KZ-Außenlagers als Teil des nationalsozialistischen KZ-Systems, sie informiert über den Warschauer Aufstand und erinnert an die Opfer des KZ Sandhofen.
MI, 22.9., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Am Philosophenplatz 2, in nobler Lage, ließ Peter A. Narath 1928/29 die erste private Oststadtklinik im damals hochmodernen Bauhausstil errichten. Doch der Spezialist für urologische Chirurgie musste 1935 infolge der sich radikal verändernden politischen Umstände Deutschland verlassen. In den USA gelang Narath eine zweite Karriere. Er galt international als einer der renommiertesten Experten auf seinem Gebiet und begründete die noch heute existierende Fachzeitschrift "Urologia Internationalis". In Mannheim aber sind sein Lebenswerk und die Geschichte seiner Familie nahezu vergessen.

Mit Prof. Dr. Ulrich Nieß und Karen Strobel
MI, 29.9., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Seit Ende 2019 breitet sich COVID-19 weltweit aus. Die Auswirkungen auf das gesamte öffentliche und private Leben sind enorm, ein Ende und die Opferzahlen noch nicht absehbar. Auch früher wurde die Menschheit immer wieder von Epidemien heimgesucht. Besonders verheerend wütete die "Spanische Grippe" zwischen 1918 und 1920 und forderte global ca. 20-50 Mio. Todesopfer. Der Vortrag wirft einen Blick auf aktuelle und historische Seuchen mit Fokus auf Mannheim. Welche Faktoren haben ihre Verbreitung begünstigt oder gehemmt? Welche Maßnahmen wurden ergriffen? Wie sehen die gesamtgesellschaftlichen Folgen aus? Dabei bietet der historische Rückblick eine Basis für die Einordnung der aktuellen Pandemie-Situation, deren Ende noch offen ist.

Mit Prof. Dr. Thomas Miethke und Michael Caroli
MI, 6.10., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Buchvorstellung | Seit Ende des 19. Jahrhunderts emigrierten viele Juden aus Osteuropa in den Westen. Auch in Mannheim wanderten Ostjuden ein, die häufig an ihren Traditionen festhielten und jiddisch sprachen. In den Quadraten entstanden kleine Synagogen, die "Betstübel". Andere Einwanderer integrierten sich in die bestehende jüdische Gemeinde. Der Hass der Nationalsozialisten traf die Ostjuden mit besonderer Brutalität. Jahrzehnte später ermöglichte das Ende der Sowjetunion neue Einwanderungsmöglichkeiten. Das Buch dokumentiert über 100 Jahre hinweg Einzelschicksale und die unter sehr verschiedenen Bedingungen erfolgten Migrationsbewegungen und Integrationswege in die Stadtgesellschaft.

Mit Volker Keller
MI, 13.10, 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Am 21. September 1921 lösen Lockerungssprengungen in einem Düngemittelsilo eines der schwersten Unglücke der Industriegeschichte aus. Werk und Gemeinde Oppau werden weitgehend zerstört, über 500 Tote sind zu beklagen. Michael Wadle, Leiter BASF Corporate History, und Dr. Isabelle Blank-Elsbree zeigen den aus diesem Anlass von BASF Corporate History produzierten Filmbeitrag und gehen ergänzend auf verschiedene Aspekte wie die zeitgenössische Wahrnehmung des Unglücks oder die schwierige Ursachenforschung ein.

Mit Michael Wadle und Dr. Isabelle Blank-Elsbree
SO, 17.10., 14-17 Uhr | KZ-Gedenkstätte Sandhofen, Gustav-Wiederkehr-Schule (UG), Kriegerstr. 28
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Sonntagsöffnung | Die Gedenkstätte dokumentiert die Geschichte des KZ-Außenlagers als Teil des nationalsozialistischen KZ-Systems, sie informiert über den Warschauer Aufstand und erinnert an die Opfer des KZ Sandhofen.
MI, 20.10., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Buchvorstellung | Mannheim ist seit den Anfängen eine Einwanderungsstadt. Glaubensflüchtlinge und Arbeitssuchende, berühmte Kunstschaffende und unbekannte Taglöhner, Zwangsmigranten, Vertriebene und Flüchtlinge haben die Stadt und Region nachhaltig geprägt. Eine neue Publikation des MARCHIVUM zeichnet die großen Strukturen und kleinen Geschichten der Menschen nach, die seit der Stadtgründung bis heute in die Quadratestadt gekommen sind. Der reich bebilderte Band wurde in Kooperation mit dem Historischen Institut der Universität Mannheim realisiert.

Mit Dr. Anja Gillen und Dr. Harald Stockert
DO, 21.10., 19.30 Uhr | Jüdische Gemeinde, F 3,4
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich unter: amnonseelig@gmail.com

Vortrag | Die Nazis verschleppten am 22. Oktober 1940 fast 2.000 jüdische Menschen aus Mannheim in das Lager Gurs am Nordrand der Pyrenäen. Unter ihnen waren 200 Kinder und Jugendliche. Wie gelang es, über zwei Drittel der Kinder vor dem Holcaust zu retten? Wer hat sie aus dem Lager herausgeholt, mit richtigen falschen Papieren ausgestattet und sie in Frankreich vor dem Zugriff der Nazis versteckt? Wer hat sie an die Grenze zur Schweiz geschleust und unter dem Stacheldraht hindurch in Sicherheit gebracht? Fotos der Geretteten und ihren Retter*innen zeigen bisher nicht erzählte Geschichte von Hilfe, Solidarität und Widerstand. Aber: 81 Jahre nach der Deportation in das Lager Gurs sind Kinder in Lagern eingesperrt, auf dem Balkan, in Syrien und anderswo.

Mit Brigitte und Gerhard Brändle
MI, 3.11., 18.30 Uhr | MARCHIVUM
Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist nur nach Voranmeldung bis spätestens 27. Oktober möglich.

Soiree | Ein Abend für die Freundinnen und Freunde des MARCHIVUM. Wir blicken zurück auf vergangene Ereignisse und geben Ausblick auf Künftiges. Mitglieder des Freundeskreises erhalten ihre Jahresgabe und werden im Rahmen einer Preview exklusiv durch die stadtgeschichtliche Dauerausstellung geführt.
FR, 5.11. - SO, 7.11., 11-18 Uhr | MARCHIVUM, Erdgeschoss
Führung | Die Stadtgeschichtliche Dauerausstellung des MARCHIVUM hat dieses Wochenende zum ersten Mal geöffnet. Erleben Sie 400 Jahre Mannheimer Stadtgeschichte in einer einzigartigen immersiven und interaktiven Schau und lassen Sie sich im Rahmen einer Führung die Highlights der Ausstellung näherbringen. Am Eröffnungswochenende sind sowohl der Eintritt in die Ausstellung als auch die Führungen kostenfrei. Pro Termin finden zwei parallele Führungen statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Führungen beginnen um 11, 13, 15 und 17 Uhr.

Treffpunkt für die Führungen: Foyer im Erdgeschoss
FR, 5.11.-SO, 7.11., 11-18 Uhr | MARCHIVUM, Erdgeschoss
Führung | Die Stadtgeschichtliche Dauerausstellung des MARCHIVUM hat dieses Wochenende zum ersten Mal geöffnet. Erleben Sie 400 Jahre Mannheimer Stadtgeschichte in einer einzigartigen immersiven und interaktiven Schau und lassen Sie sich im Rahmen einer Führung die Highlights der Ausstellung näherbringen. Am Eröffnungswochenende sind sowohl der Eintritt in die Ausstellung als auch die Führungen kostenfrei. Pro Termin finden zwei parallele Führungen statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Führungen beginnen um 11, 13, 15 und 17 Uhr.

Treffpunkt für die Führungen: Foyer im Erdgeschoss
FR, 5.11.-SO, 7.11., 11-18 Uhr | MARCHIVUM, Erdgeschoss
Führung | Die Stadtgeschichtliche Dauerausstellung des MARCHIVUM hat dieses Wochenende zum ersten Mal geöffnet. Erleben Sie 400 Jahre Mannheimer Stadtgeschichte in einer einzigartigen immersiven und interaktiven Schau und lassen Sie sich im Rahmen einer Führung die Highlights der Ausstellung näherbringen. Am Eröffnungswochenende sind sowohl der Eintritt in die Ausstellung als auch die Führungen kostenfrei. Pro Termin finden zwei parallele Führungen statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Führungen beginnen um 11, 13, 15 und 17 Uhr.

Treffpunkt für die Führungen: Foyer im Erdgeschoss
MI, 10.11., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Sören Gerhold, Leiter der Alten Feuerwache und Initiator des Open Urban Art Museums "Stadt.Wand.Kunst", stellt das erste Museum im öffentlichen Raum vor und berichtet von einem einzigartigen Projekt, das in Kooperation mit dem MARCHIVUM entsteht: Eine Mannheimer Geschichte wird in Form einer Graphic Novel an den Wänden der Stadt erzählt.

Mit Sören Gerhold | In Kooperation mit der Alten Feuerwache
SA, 13.11., 20-23 Uhr | MARCHIVUM, Vorplatz
Lichtmeile | Nachdem die Lichtmeile letztes Jahr aufgrund der Corona-Situation abgesagt werden musste, gehen das MARCHIVUM und die Foto-Community "Mannheim in Bilder" (MIB) dieses Jahr wieder gemeinsam an den Start und laden zu einer anschaulichen Reise quer durch alle Mannheimer Stadtteile ein. Die Fassade von Mannheims größten Hochbunker verwandelt sich in eine Projektionsfläche für spektakuläre Fotografien.

Mit der Foto-Community MIB | Im Rahmen der Lichtmeile 2021
DO, 18.11., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Festakt | Am 30. Oktober 1961 schloss die Bundesrepublik Deutschland ein Anwerbeabkommen mit der Türkei. Anlässlich des 60. Jahrestages laden wir zu einer Festveranstaltung mit Podiumsdiskussion rund um das Thema "Migration" - mit Fokus auf die türkische Community - ein. Dabei werden die Themenfelder Arbeit, Bildung, (Stadt-)Geschichte, Herkunft, Kultur und Politik von hochkarätigen Fachleuten erörtert. Im Hinblick auf die zweite und dritte Generation stellt sich auch die Frage: Wann verliert man eigentlich seinen Migrationshintergrund?

In Kooperation mit dem Deutsch-Türkischen Institut für Arbeit und Bildung e.V. und dem Technoseum
SO, 21.11., 14-17 Uhr | KZ-Gedenkstätte Sandhofen, Gustav-Wiederkehr-Schule (UG), Kriegerstr. 28
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Sonntagsöffnung | Die Gedenkstätte dokumentiert die Geschichte des KZ-Außenlagers als Teil des nationalsozialistischen KZ-Systems, sie informiert über den Warschauer Aufstand und erinnert an die Opfer des KZ Sandhofen.
MI, 24.11., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Podiumsgespräch | Das Zitat im Titel stammt von Käthe Kollwitz, die mit ihrer Kunst eindrucksvoll eigene Wege beschritt. Auch die für dieses Gespräch ausgewählten Frauen haben durch Mut und Tatkraft persönliche Ziele verfolgt - un das oft zu einer Zeit, in der dies nicht immer selbstverständlich war. Ihre Nachlässe, die nun im Besitz des MARCHIVUM sind, schildern höchst individuelle Lebensentwürfe: Gertrud Beinling, Elisabeth Bieneck-Roos, Lilli Gräber, Barbara Just-Dahlmann und Amalie Kaufmann werden näher vorgestellt.

Mit Jasmin Breit, Philipp Breitenreicher, Angelika Dreißigacker, Julia Simon, Susanne Vogt; Moderation: Christina Grasnick
MI, 1.12., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Die Ermordung psychisch kranker und behinderter Menschen durch die Nationalsozialisten war der erste industrielle Massenmord der Geschichte. In einem dreijährigen Forschungsprojekt konnte nun nachgewiesen werden, dass auch über eintausend Mannheimer*innen diesem Verbrecher zum Opfer fielen. Die Historikerin Dr. Lea Oberländer berichtet von der schwierigen Suche nach den "verdrängten Opfern", beleuchtet deren Schicksale und geht der Frage nach, welche Rolle die Stadt Mannheim im System der "Euthanasie"-Verbrechen spielte.

Mit Dr. Lea Oberländer
MI, 8.12., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Vortrag | Tausende leisteten während der Kriegsjahre Zwangsarbeit am Industriestandort Mannheim - Männer, Frauen und Kinder. Viele Hundert starben durch Unterversorgung und unsichere Arbeitsbedingungen. Wer waren diese Menschen? Und was können uns Dokumente über ihre Mannheimer Zeit verraten?

Mit Louisa van der Does
SO, 19.12., 14-17 Uhr | KZ-Gedenkstätte Sandhofen, Gustav-Wiederkehr-Schule (UG), Kriegerstr. 28
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Sonntagsöffnung | Die Gedenkstätte dokumentiert die Geschichte des KZ-Außenlagers als Teil des nationalsozialistischen KZ-Systems, sie informiert über den Warschauer Aufstand und erinnert an die Opfer des KZ Sandhofen.