Kalender

Panzer in Mannheim

Der Ami kommt! Das Ende des Zweiten Weltkriegs in Mannheim

MI, 22.4., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Vortrag | Im Raum Mannheim endete die nationalsozialistische Herrschaft Ende März 1945 mit dem Einmarsch amerikanischer Truppen. Die Kämpfe zogen sich über mehrere Tage hin. In den letzten Kriegstagen starben auch in Mannheim noch Soldaten und Zivilisten. Der Vortrag beschreibt die dramatischen Ereignisse primär aus amerikanischer Sicht und greift auf amerikanisches und deutsches Bildmaterial zurück.

Mit Prof. Dr. Christian Führer
Das Gebäude des MARCHIVUM

Blick hinter die Kulissen: Führung durch das MARCHIVUM

MI, 6.5., 16 Uhr | Treffpunkt im EG des MARCHIVUM
Führung | Wir führen Sie durch Mannheims neues Haus der Stadtgeschichte und Erinnerung und geben Einblick in die vielfältigen Aktivitäten des MARCHIVUM. Eine Voranmeldung zur Führung ist nicht nötig.
Filmspuhle

Kamera ab! Mannheim im Film

MI, 6.5., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Filmabend | Das MARCHIVUM öffnet seine Filmschätze und zeigt Filme, die während des Wirkens von Maria und Hans Roden in Mannheim entstanden sind. Der Schwerpunkt liegt auf den 1950er Jahren. Ein kurzweiliger Filmabend ist garantiert.

Mit Désirée Spuhler
Gebäude des Architekten Albert Speer sen.

Albert Speer sen. - ein Architekt im Schatten seines Sohnes

MI, 13.5., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Vortrag | Wenige Monate nach der Verurteilung seines Sohnes als Kriegsverbrecher und Verbrecher gegen die Menschlichkeit starb Albert Speer sen.. Dieser hatte sich in Mannheim um 1900 durch den Bau repräsentativer Wohn- und Geschäftshäuser einen Namen gemacht. Der Vortrag richtet den Blick auf die Biografie und das architektonische Werk des Albert Speer sen.. Sein Sohn wählte ebenfalls den Beruf des Architekten, schlug aber einen ganz anderen Weg ein. Gibt es dennoch Gemeinsamkeiten?

Mit Stadtbauschreiber Dr. Andreas Schenk | In Kooperation mit dem Mannheimer Architektur- und Bauarchiv e.V.
Das MARCHIVUM

Tag der Stadtbauförderung

SA, 16.5., 10 - 12.30 Uhr | Treffpunkt im EG des MARCHIVUM
Führung | Der Hochbunker in der Neckarstadt-West war ein „unbequemes Denkmal“. Seit seinem Umbau, der als nationales Projekt des Städtebaus gefördert wurde, ist er Mannheims Archiv, Haus der Stadtgeschichte und Erinnerung – ein lebendiger Ort, der Geschichte und Gegenwart verbindet. Um 10 und 11.30 Uhr führen wir kostenfrei durch das Gebäude.
Logo Museumstag

Internationaler Museumstag

SO, 17.5., 10-18 Uhr | Treffpunkt im EG des MARCHIVUM
Führung | Das MARCHIVUM beteiligt sich am bundesweiten Aktionstag und bietet freien Eintritt in die aktuellen Ausstellungen. Um 14 und 16 Uhr findet eine kostenlose Führung statt, die zusätzlich jeweils von einem Gebärdendolmetscher begleitet wird. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Eine Voranmeldung ist nicht möglich.
KZ-Gedenkstätte in Sandhofen

KZ-Gedenkstätte Sandhofen

SO, 17.5., 14.30 Uhr | KZ-Gedenkstätte Sandhofen, Gustav-Wiederkehr-Schule (UG), Kriegerstr. 28 | Die Gedenkstätte ist von 14-17 Uhr geöffnet.
Führung | Die Gedenkstätte dokumentiert die Geschichte des KZ-Außenlagers als Teil des nationalsozialistischen KZ-Systems, sie informiert über den Warschauer Aufstand und erinnert an die Opfer des KZ Sandhofen.
KZ-Komplex Natzweiler

Schlussstriche und Erinnerungskulturen. Die zweite Geschichte der Außenlager des KZ Natzweiler in Südwestdeutschland 1945-2015

MI, 20.5., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Buchvorstellung | Zwischen 1942 und 1945 existierten im deutschen Südwesten etwa 40 KZ-Außenlager des Konzentrationslager Natzweiler. Nach Kriegsende geriet die Geschichte dieser Lager oftmals für Jahrzehnte in „Vergessenheit“, ehe sich in den 1980er Jahren lokale Gruppen und Initiativen für eine umfassende Aufarbeitung und dauerhafte Erinnerung an die Opfer einsetzten. Der Vortrag beleuchtet die Phasen und Zäsuren des gesellschaftlichen, administrativen wie auch politischen Umgangs mit den KZ-Außenlagern und zeichnet die Entwicklungen in den südwestdeutschen Orten seit 1945 nach, die spezifische lokale Erinnerungskulturen herausbildeten.

Mit Marco Brenneisen | In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und dem Verbund der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler
Aufnahme von Jugendlichen am Wasserturm in den 1970er Jahren

Jugendwelten, Jugendträume - Der Mannheim-Roman "Die Große Flatter" von Leonie Ossowski

MI, 27.5., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6 .OG)
Vortrag | Der 1978 verfasste Roman steht stellvertretend für das Portrait einer Jugendgesellschaft in der BRD, die aufgrund ihrer sozialen Herkunft von vornherein zum Scheitern verurteilt scheint. Die Handlung des Romans basiert auf Erfahrungen, die die Schriftstellerin Jolanthe von Brandenstein unter dem Namen Leonie Ossowski in Mannheim gemacht hat. Im Vortrag wird neben der Einordnung des Romans in den Kontext seiner Zeit dessen Bedeutung für die Entwicklung von Jugendliteratur beleuchtet sowie Ossowskis Biographie und Oeuvre während ihrer Mannheimer Jahre betrachtet.

Mit Dr. Regina Heilmann und Prof. Dr. Karin Vach
MARCHIVUM

Blick hinter die Kulissen: Führung durch das MARCHIVUM

MI, 3.6., 16 Uhr | Treffpunkt im EG des MARCHIVUM
Führung | Wir führen Sie durch Mannheims neues Haus der Stadtgeschichte und Erinnerung und geben Einblick in die vielfältigen Aktivitäten des MARCHIVUM. Eine Voranmeldung für die Führung ist nicht nötig.
Bescheid des Erbgesundheitsgerichts

Der tiefe Einschnitt

MI, 3.6., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Vortrag | Zwischen 1933 und 1945 wurden tausende von Menschen in Baden und der Pfalz durch die Nationalsozialisten unfruchtbar gemacht. Diese „rassenhygienische“ Maßnahme stellte für Betroffene einen Einschnitt in Leben und Persönlichkeit dar, von dem sie sich nicht mehr erholten. Zeitzeuge Alfons Ims berichtet von den Erfahrungen seiner Familie. Ergänzend zum persönlichen Blick legt Louisa van der Does dar, dass sich Mannheim als regional bedeutender Tatort rekonstruieren lässt.

Mit Louisa van der Does und Alfons Ims | In Kooperation mit dem Arbeitskreis Justiz und Geschichte des Nationalsozialismus in Mannheim e.V.
MARCHIVUM für Kids

MARCHIVUM für Kids

MO, 8.6., 10 Uhr | Treffpunkt im EG des MARCHIVUM
Ferienprogramm für Kids von 9-12 Jahren | Wir laden Kids mit ihren Familien ein, sich auf Spurensuche hinter die Mauern des Bunkers zu begeben. Wie erlebten Kinder die bangen Nächte während der Luftangriffe und wie sah der Alltag nach dem Krieg aus? Gemeinsam tauchen wir ein in die Geheimnisse des Bunkers und versuchen herauszufinden, wie das Leben aus Sicht der Kinder in und um den Bunker damals war.

Voranmeldung erwünscht unter: elke.schneider@mannheim.de
Reichsbanner

Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Kampf für die Demokratie 1924 bis 1933

MI, 17.6., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG Eröffnung)
Vernissage | Nach den politischen Unruhen 1923 gegründet, trat das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund der republikanischen Kriegsteilnehmer e.V. für den Schutz der Weimarer Republik ein. Die von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand erarbeitete Wanderausstellung dokumentiert den Einsatz der überparteilichen Massenorganisation für die demokratische Ordnung bis zum Verbot nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933.

Mit Einführungsvortrag von Prof. Dr. Peter Steinbach (Wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand)
Reichsbanner

Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Kampf für die Demokratie 1924 bis 1933

DO, 18.6.2020 bis FR, 28.8.2020
Di, Mi, Fr 10-16 Uhr, Do 10-18 Uhr | Marchivum, EG | Eintritt frei
Ausstellung | Nach den politischen Unruhen 1923 gegründet, trat das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund der republikanischen Kriegsteilnehmer e.V. für den Schutz der Weimarer Republik ein. Die von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand erarbeitete Wanderausstellung dokumentiert den Einsatz der überparteilichen Massenorganisation für die demokratische Ordnung bis zum Verbot nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933.
KZ-Gedenkstätte Sandhofen

KZ-Gedenkstätte Sandhofen

SO, 21.6., 14.30 Uhr | KZ-Gedenkstätte Sandhofen, Gustav-Wiederkehr-Schule (UG), Kriegerstr. 28 | Die Gedenkstätte ist von 14-17 Uhr geöffnet.
Führung | Die Gedenkstätte dokumentiert die Geschichte des KZ-Außenlagers als Teil des nationalsozialistischen KZ-Systems, sie informiert über den Warschauer Aufstand und erinnert an die Opfer des KZ Sandhofen.