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Kalender

Öffnungszeiten: Di, Do-So 10 - 18 Uhr, Mi 10 - 20 Uhr, Mo geschlossen, feiertags geöffnet außer 24. und 31. Dezember
Die Ausstellung im MARCHIVUM zeichnet die über 400 Jahre alte Historie Mannheims auf bisher nie dagewesene Weise nach. Der Bogen reicht von der Gründung der Stadt 1606/07 bis hin zur Gegenwart. Auf mehr als 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden die großen und kleinen Geschichten, die Mannheims Identität bis heute prägen, multimedial und interaktiv erlebbar gemacht.
Wöchtenlich mittwochs, Beginn: 16.30 Uhr; Treffpunkt: Foyer im EG

Erleben Sie bei einem Rundgang die Highlights der Stadtgeschichtlichen Ausstellung im MARCHIVUM, die Ihnen ein Guide kurzweilig vermittelt. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, eine Voranmeldung nicht möglich. Der Preis für eine öffentliche Führung beträgt 2,50 EUR pro Person zzgl. Eintritt.
MI, 25.5., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)

Der Termin wurde verschoben.

Vortrag | Mit energischem und klaren Strich dokumentiert die Mannheimer Künstlerin Elisabeth Bieneck-Roos (1925-2017) seit den 1950er Jahren den Wiederaufbau Mannheims. Fasziniert von der Welt der Industriearbeit geht sie in große Firmen der Region und protokolliert dort mit ihren Arbeiten die Produktionsprozesse.

Mit Silvia Köhler und Annette Krämer | In Kooperation mit den Künstlernachlässen Mannheim
Wöchentlich sonntags, Beginn: 15 Uhr; Treffpunkt: Foyer im EG

Erleben Sie bei einem Rundgang die Highlights der Stadtgeschichtlichen Ausstellung im MARCHIVUM, die Ihnen ein Guide kurzweilig vermittelt. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, eine Voranmeldung nicht möglich. Der Preis für eine öffentliche Führung beträgt 2,50 EUR pro Person zzgl. Eintritt.
MI, 1.6. 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)

Der Termin wurde abgesagt.

Vortrag | Dank der jüngst entdeckten Aufzeichnungen des Münchner Kunsthistorikers Theodor Harburger (1887-1949) ist es möglich, den Bestand an Ritualgerät in den beiden Mannheimer Synagogen detailliert zu rekonstruieren. Im Vortrag werden diese bedeutenden, überwiegend verschollenen Objekte Vorgestellt und durch Vergleichsbeispiele ein Eindruck ihrer Pracht gegeben.

Mit Bernhard Purin
MI, 8.6. 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Filmabend | Das MARCHIVUM öffnet seine Filmschätze und zeigt Filmperlen aus seinen Beständen. Ein kurzweiliger Abend ist garantiert.

Mit Désirée Spuhler
SO, 19.6., 14-17 Uhr | KZ-Gedenkstätte Sandhofen, Gustav-Wiederkehr-Schule (UG), Kriegerstr. 28
Eine Voranmeldung bei Teilnahme vor Ort ist erforderlich.

Sonntagsöffnung | Die Gedenkstätte dokumentiert die Geschichte des KZ-Außenlagers als Teil des nationalsozialistischen KZ-Systems, sie informiert über den Warschauer Aufstand und erinnert an die Opfer des KZ Sandhofen. Um 14.30 Uhr findet eine kostenlose Führung statt.
DO, 30.6. 20 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Vortrag | Mannheim gilt, wie kaum eine andere Kommune in Deutschland, als Migrationsstadt. In vier Sprachen riefen schon 1607 die Stadtprivilegien dazu auf, in die neu gegründete Stadt und Festung zu ziehen. Mit der Industrialisierung ab den 1860er Jahren bis zur Gegenwart strömten Menschen nach Mannheim. Zuwanderung prägt die Stadt und stellte stets eine Chance wie Herausforderung für die etablierte Stadtgesellschaft und -politik dar. In einem kurzweiligen Vortrag werfen die Referenten große und kleine Schlaglichter auf die "Migration im Quadrat". Der Vortrag findet als Eröffnungsveranstaltung zur 69. Jahrestagung der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg statt. Frau Prof. Dr. Sabine Holtz, Vorsitzende der Kommission, hält das Grußwort.

Mit Prof. Dr. Philipp Gassert, Prof. Dr. Ulrich Nieß und Dr. Harald Stockert
MI, 6.7., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6.OG)
Ausstellungseröffnung | „Sie sind die Pioniere des Konferenzdolmetschens und trotzdem hat nie jemand über sie berichtet“, erklärt Elke Limberger-Katsumi, Mitglied des Internationalen Berufsverbands der Konferenzdolmetscher (AIIC) und Kuratorin der Ausstellung „Ein Prozess – Vier Sprachen“. Die Nürnberger Prozesse wurden in den vergangenen 76 Jahren intensiv erforscht und analysiert. Dabei blieb jedoch bis heute ein entscheidender Aspekt fast unbemerkt: die Pionierleistung der Dolmetscher*innen. Unter widrigsten Umständen sorgten sie für eine reibungslose Verständigung im Gerichtssaal und damit auch für den Durchbruch des Simultandolmetschens.

Mit Sandra Liepelt (Einführung) und Mal Hombre (Musikbeitrag)
Öffnungszeiten der Ausstellung: 7.7.–7.8.2022: Di, Do–So 10–18 Uhr, Mi 10–20 Uhr
Eine Ausstellung des Internationalen Berufsverbandes der Konferenzdolmetscher AIIC, durchgeführt von Konferenzdolmetschen – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft e.V.
DO, 7.7., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Buchvorstellung | Als Ehrenbürger Qingdaos publizierte 2016 Mannheims ehemaliger Erster Bürgermeister Dr. Norbert Egger seine persönliche Sicht auf Mannheims Partnerstadt auf der Shangdong-Halbinsel. Er schildert deren Jahrtausende alte Geschichte und den rasanten Aufstieg in den letzten fünf Jahrzehnten. Erste Siedlungsspuren weisen in die Jungsteinzeit und Chroniken belegen, dass dieser Ort den Beginn der chinesischen Handels- und Seefahrt vor 2.500 Jahren markiert. Allein seit der Erstauflage des Buchs ist die Stadt weiter dynamisch gewachsen, weswegen der Autor nun eine zweite, überarbeitete Neuauflage erstellt hat, um einen Beitrag zum Verständnis der Kulturen in Ost und West zu leisten.
DI, 12.7., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Vortrag zur Ausstellung „Ein Prozess – vier Sprachen“ | Fragt man nach den Anfängen moderner Dolmetscherausbildung, so muss man die Mannheimer Handelshochschule in den Blick nehmen. Dort gab es Ende der 1920er
Jahren Pläne, im Einvernehmen mit dem Auswärtigen Amt eine sprachwissenschaftliche Abteilung zur Ausbildung von Dolmetschern ins Leben zu rufen. Treibende Kraft dieses 1930 in der ehemaligen Reiss-Villa (E 7, 20) eingerichteten Dolmetscher-Instituts, das 1933 von den Nazis an die Universität Heidelberg verschoben wurde, war der aus einer Mannheimer jüdischen Familie stammende Übersetzer, Deutsch-Lektor und romanistisch ausgebildete Philologe Curt Sigmar Gutkind. Über seinen im Exil tragisch endenden Lebensweg und insbesondere über sein Engagement für das Mannheimer Dolmetscher-Institut soll anhand neuer Archivfunde berichtet werden.
Mit Andreas F. Kelletat

Im Anschluss an den Vortrag: Führung durch die Ausstellung
MI, 13.7., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal
Vortrag | Das große Barockschloss ist der prägendste Bau im Stadtbild Mannheims. Mit der Verlegung der Residenz nach München 1778 verlor es seine ursprüngliche Funktion. Seither wurde es als Nebenresidenz, Behördensitz, Museum oder Universität genutzt. Dies führte dazu, dass es als identitätsstiftender Bezugspunkt in Mannheim an Bedeutung verlor und seine Wahrnehmung innerhalb der Stadt sich wandelte. In jüngster Zeit gibt es mit dem neuen Museum Bestrebungen, das Schloss neu im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.
Mit Dr. Uta Coburger und Dr. Harald Stockert
MI, 20.7., 18 Uhr | MARCHIUVM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Vortrag zur Ausstellung „Ein Prozess – vier Sprachen“ | Die ersten historischen Überlieferungen über das Dolmetschen reichen bis weit in die Antike zurück. Wie aber entwickelte es sich in einen hoch qualifizierten Beruf? Auf einen kurzen historischen Überblick folgt die Darstellung der Professionalisierung während des Nationalsozialismus. Zu der Zeit dominierte noch das Konsekutivdolmetschen. Bekannte Dolmetscher waren Paul Schmidt, „Hitlers Dolmetscher“, sowie Otto Monien, der Leiter des ersten deutschlandweiten Dolmetscher- und Übersetzerverbandes. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs folgte der Aufstieg des Simultandolmetschens, insbesondere auch durch die Nürnberger Prozesse. Wie fand man qualifizierte Dolmetscher*innen und wer waren diese Personen? Und wie sieht es heutzutage aus: Warum werden auch weiterhin professionelle und qualifizierte Dolmetscher*innen benötigt?

Mit Dr. Charlotte P. Kieslich
MI, 27.7., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Vortrag zur Ausstellung „Ein Prozess – vier Sprachen“ | Die Simultandolmetsch-Anlage im Gerichtssaal der Nürnberger Prozesse konnte man noch mit einer Haarnadel lahmlegen. Was hat sich seither an der technischen Ausstattung für das simultane Dolmetschen bei Konferenzen geändert? Eine moderne Anlage lädt direkt im Vortragssaal zum Anfassen und Ausprobieren ein. Doch ist sie auch für das Dolmetschen bei virtuellen Sitzungen geeignet? Anekdoten aus dem Berufsalltag während der Pandemie illustrieren die technischen und sehr menschlichen Tücken im Streben nach gutem Ton bei Online-Meetings.

Mit Matthias Haldimann
MI 3.8., 10 Uhr | Treffpunkt: Foyer im Erdgeschoss
Ferienprogramm für Kids von 8–11 Jahren | Das Junge MARCHIVUM lädt Kids ein, sich mit unserem Aktionsheft „Typisch Mannheim!“ auf Entdeckungsreise durch die stadtgeschichtliche Ausstellung zu begeben. Dabei müssen spannende Rätsel gelöst werden. Jedes Kind erhält für die richtige Lösung einen kleinen Preis.

Mit Elke Schneider | Voranmeldung erwünscht unter: elke.schneider@mannheim.de
MI 3.8., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Vortrag zur Ausstellung „Ein Prozess – vier Sprachen“ | Die jüngsten Beispiele des Truppenabzugs aus Afghanistan machen es eindrucksvoll deutlich: Dolmetscher, die in Krisengebieten arbeiten, benötigen besonderen Schutz. Dieser Vortrag ermöglicht Einblicke in die Tätigkeit der AIIC-Arbeitsgruppe, die sich dem Schutz von Dolmetschern in Krisengebieten verschrieben hat, und illustriert ihre Gründung, Ziele und Aktivitäten. Die Schicksale einiger Dolmetscher im Afghanistan-Konflikt führen auf drastische Weise vor Augen, warum sie sowohl im Einsatz als auch abseits des Schlachtfeldes geschützt werden müssen. Ein besonderes Augenmerk richten wir auch auf die tiefgreifenden persönlichen und menschlichen Folgen, die ein Versagen seitens der beteiligten Parteien beim Schutz ihrer Dolmetscher nach sich zieht.

Mit Linda Fitchett
MI, 10.8., 18 Uhr | MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6.OG)
Vortrag | In den Kinowelten der 1950er Jahre haben Caterina Valente und Wolfgang Lauth markante Spuren hinterlassen. Die in Paris als Kind italienischer Eltern geborene Sängerin und Tänzerin lancierte damals von Mannheim aus ihre internationale Karriere. Der gebürtige Ludwigshafener Pianist und Komponist avancierte zeitgleich zur Schlüsselfigur der bedeutenden Jazz-Szene in Mannheim und Heidelberg. Mit Hilfe von Filmanalysen lässt sich das Wirken Valentes und Lauths besonders anschaulich nachvollziehen.

Mit Prof. Dr. Jürgen Arndt
31.8., 10 Uhr | Treffpunkt: Foyer im Erdgeschoss
Ferienprogramm für Kids von 8–11 Jahren | Das Junge MARCHIVUM lädt Kids ein, sich mit unserem Aktionsheft „Typisch Mannheim!“ auf Entdeckungsreise durch die stadtgeschichtliche Ausstellung zu begeben. Dabei müssen spannende Rätsel gelöst werden. Jedes Kind erhält für die richtige Lösung einen kleinen Preis.

Mit Elke Schneider | Voranmeldung erwünscht unter: elke.schneider@mannheim.de