Breadcrumb-Navigation

Blog

Forschung

Dokumentation der Migrationsgeschichte: Aus dem Interview mit Frau Binaey Taneri (Teil 1)

Im Auftrag des Gemeinderats wurde unser Projekt „Dokumentation der Migrationsgeschichte“ ins Leben gerufen. Aufgabe des MARCHIVUM ist es nun, historisch relevante Materialien zur Mannheimer Migrationsgeschichte zu sammeln und sicher aufzubewahren, um einen wichtigen Teil unserer Gesellschaft sichtbar zu machen. Elementarer Bestandteil der Überlieferung sollen neben physischem Material migrantischer Institutionen auch die Eindrücke der Migrant*innen selbst sein, die in Interviews festgehalten werden. Frau Binaey Taneri, eine angehende Lehrerin an einer Mannheimer Schule, hat sich mit uns über ihren Lebensweg und ihre Erfahrungen ausgetauscht. Um einen Einblick in das Projekt zu geben, möchten wir Teile dieses Gesprächs in zwei Schüben auf unserem Blog veröffentlichen:

Ganzer Beitrag

NS-Zeit

Vom Ende der Pressevielfalt in Mannheim: Die "Nazifizierung" des Mannheimer Zeitungswesens

Noch zu Beginn der dreißiger Jahre gibt es in Mannheim sieben große Tageszeitungen. Von rechts bis links sind dabei alle politischen Richtungen vertreten. Mit der „Machtübernahme“ der Nationalsozialisten im Jahr 1933 findet jedoch die vielgestaltige Mannheimer Presselandschaft innerhalb kurzer Zeit ein Ende. Die Zeitungen werden von den neuen Machthabern durch politische Hetze bekämpft, verboten oder halten dem wirtschaftlichen Druck nicht stand. 1939 bleiben nur noch das Hakenkreuzbanner und die Neue Mannheimer Zeitung übrig. Gegen Kriegsende 1944 werden auch diese beiden Zeitungen „auf Kriegsdauer“ zusammengelegt.

Ganzer Beitrag

Forschung

1860 - 1890: Zur Migrationsgeschichte des badischen Wirtschaftszentrums

Um Ihnen unsere Publikation "Veröffentlichungen zur Mannheimer Migrationsgeschichte" näher zu bringen, stellen wir Ihnen jeden Monat ein Kapitel des Sammelbandes in Kurzform vor. Nun steht der Zeitraum von 1860 bis 1890 im Fokus, in dem sich Mannheim von der Handels- zur Industriestadt entwickelt. Auch in dieser Zeit gibt es Migrationsbewegungen.

Ganzer Beitrag

Stadtgeschichte

Wir über uns – Mer pral mende

Der Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Baden-Württemberg hat seinen Sitz im Mannheimer Kulturhaus RomnoKher in B 7, 16. RomnoKher wurde 2008 als Haus für Kultur, Bildung und Antiziganismusforschung eröffnet und tritt seitdem regelmäßig durch Ausstellungen, Vorträge, Lesungen, Konzerte und andere Veranstaltungen hervor. Das MARCHIVUM hat den Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Baden-Württemberg gebeten, über sich und seine Arbeit zu berichten.

Ganzer Beitrag

Stadtgeschichte

„Unsere Anette“ – Anette Langendorf

„Es ist doch im Deutschen Reich so, dass tatsächlich der Arbeiterschaft gar nicht die Möglichkeit gegeben ist, ihre Kinder zu ernähren, und es ist meines Erachtens ein viel größeres Verbrechen, wenn man Kinder in die Welt setzt, wo man genau weiß, dass man die Kinder überhaupt nicht erziehen und groß bringen kann.“

Ganzer Beitrag