MARCHIVUM

Kaiserring um1900
Mannheim um 1900  Vogelschaubild
Stadtansicht 1729
Planken um 1900
Friedrichsplatz um 1900
Veranstaltungen Juli bis Dezember 2018

Programm

Das Veranstaltungsprogramm des MARCHIVUM für die Monate Juli bis Dezember 2018 bietet eine bunte Mischung unterschiedlicher Formate und Themen: Vorträge rund um Mannheims Stadtgeschichte, Ausstellungen, Buchpräsentationen und Lesungen, Führungen, spezielle Angebote für Kids, sogar ein Theaterstück, und anderes mehr. 

Spendenübergabe mit Scheck
Spendenaktion

"Filmschätze retten" findet weiteren Unterstützer

Die IG Metall Mannheim, vertreten durch ihren Geschäftsführer Thomas Hahl, spendete großzügige 1.500 € für die Aktion "Filmschätze retten" des Freundeskreis MARCHIVUM. Zwischenzeitlich sind bereits ca. Zweidrittel der erforderlichen Gesamtsumme zusammengekommen. Die Aktion wird solange fortgeführt, bis der letzte Film digitalisiert ist.

Gleichzeitig tritt die Spendenaktion in eine neue Phase ein: Das MARCHIVUM möchte erreichen, möglichst viele private Filmschätze von Mannheimer Bürgerinnen und Bürgern zu erhalten. Alle angebotenen Filme sollen digitalisiert werden, sofern sie archivwürdig sind. Der Stifter erhält als Dankeschön im Gegenzug eine kostenfreie, digitale Kopie seines Films. So will auch die IG Metall Mannheim ihr historisches Filmgut dem MARCHIVUM zukommen lassen.

Interessenten wenden sich bitte direkt ans MARCHIVUM.

Ausstellungsplakat Kalter Krieg
Ausstellung vom 5.9. bis 21.11.2018

Der Kalte Krieg. Ursachen - Geschichte - Folgen

Vor dem Hintergrund angespannter Ost-West-Beziehungen und der Debatte über eine Wiederkehr des Kalten Krieges blickt die Ausstellung auf die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie arbeitet die weltanschaulichen, politischen, militärischen und wirtschaftlichen Ursachen des Kalten Krieges heraus.

Eine Ausstellung des Berliner Kollegs Kalter Krieg und der Bundesstiftung Aufarbeitung

Buchcover Mannheimer Pathologie im Wandel der Zeit
Neue Veröffentlichung

Mannheimer Pathologie im Wandel der Zeit

In der Schriftenreihe des MARCHIVUM ist mit dem Buch "Mannheimer Pathologie im Wandel der Zeit" der zweite Band erschienen: Der Umgang mit dem Tod ist ein sensibles und unverändert aktuelles Thema. Dr. Julia Stifter zeichnet in ihrer Publikation die Entwicklung der Pathologie in Mannheim seit 1902 nach. Vor dem stadtgeschichtlichen Hintergrund beleuchtet die Autorin Obduktionszahlen und Haupttodesursachen. Die ausgewerteten Obduktionsbücher spiegeln Diversität und Wandel tödlicher Krankheiten in der modernen Gesellschaft wider.

Buch:
Julia Stifter, MANNHEIMER PATHOLOGIE IM WANDEL DER ZEIT. Schriftenreihe MARCHIVUM 02. Herausgegeben von Ulrich Nieß. Mannheim, 2018. 1. Auflage. 191 Seiten, mit 80 Abbildungen. ISBN 978-3-9817924-6-1, Preis: 29,80 €

MARCHIVUM-Shop
Ab sofort geöffnet

MARCHIVUM-Shop und Online-Shop

Der MARCHIVUM-Shop bietet eine schöne Auswahl an Büchern, DVDs, Plakaten und vielem mehr rund um die Stadtgeschichte. Mitglieder des Fördervereins MARCHIVUM sowie des Mannheimer Architektur- und Baucharchivs erhalten zudem attraktive Rabatte. Sollten Sie nicht vor Ort kommen können, werden Sie auch sicherlich ab sofort in unserem Online-Shop fündig.

Erbgroßherzog Friedrich II. (mit Pickelhaube) besichtigt 1907 die damals hochmoderne Seifenproduktion von Sunlicht in Mannheim.
Spendenaktion

Filmschätze retten!

Unterstützen Sie die Digitalisierung der Mannheimer Filmschätze! Unsere alten Filmrollen und Videokassetten sind vom Verfall bedroht. Helfen Sie mit, dass die Filme digitalisiert werden. Denn in digitalisierter Form können sie zukunftssicher archiviert und allgemein zugänglich gemacht werden.

Der Mannheimer Morgen lädt jeden Donnerstag zu einer spannenden Entdeckungsreise ein und präsentiert einen bereits digitalisierten Filmschatz. Zum Beispiel die ältesten Filmaufnahmen aus Mannheim. Sie stammen von 1906 und zeigen den Besuch des Erbgroßherzogs Friedrich II., der damals auch die Seifenproduktion der Firma Sunlicht besichtigte. Diese filmische Rarität und weitere Informationen finden Sie hier.

Buchcover: Der Kommandant und die Bibelforscherin: Rudolf Höss und Sophie Stippekl
Neue Veröffentlichungen

Zwei Wege nach Auschwitz

Zwei Menschen, die sich aus Mannheim kannten, begegnen sich 1942 am Ort grauenvollster Verbrechen, im KZ Auschwitz: Zum einen Rudolf Höß, der als Kommandant dieser Todesfabrik bis Kriegsende den Tod von über einer Million Menschen zu verantworten hat. Zum anderen die Zeugin Jehovas Sophie Stippel. Schon seit Jahren in Konzentrationslagern inhaftiert, muss sie nun in der Küche und im Haushalt des Kommandanten arbeiten.

Karen Strobel hat sich gemeinsam mit dem Historiker Wilhelm Kreutz und der Filmemacherin Christina Stihler auf die Spurensuche gemacht. So entstanden zwei eindrucksvolle Dokumentationen: Ein 240 Seiten starkes, reich bebildertes Buch und ein 60-minütiger Film, der auch den Enkel Sophie Stippels auf dessen ganz persönlicher Spurensuche begleitet.

Der Trailer zum Film ist hier einsehbar.

 

Beide Veröffentlichungen können im MARCHIVUM (Tel. 0621/293 7730, hedwig.bialota@mannheim.de) und im Buchhandel erworben werden.

Buch:

Wilhelm Kreutz, Karen Strobel. DER KOMMANDANT UND DIE BIBELFORSCHERIN: RUDOLF HÖSS UND SOPHIE STIPPEL. ZWEI WEGE NACH AUSCHWITZ. Schriftenreihe MARCHIVUM 01. Herausgegeben von Ulrich Nieß. Mannheim, 2018. 1. Auflage. 240 Seiten, mit 184 Abbildungen. ISBN 978-3-9817924-5-4, Preis: 19,90 €

 

Film:

Karen Strobel, Christina Stihler. DIE KÖCHIN DES KOMMANDANTEN. ZWEI WEGE NACH AUSCHWITZ. MARCHIVUM digital 01. 2018. FSK: 12 Jahre. Laufzeit ca. 60 Minuten. ISBN 978-3-9817924-4-7, Preis: 14,90 €

Portait Julius Karg
Vortrag am 24.10.

Julius Karg - ein korrupter Plünderer jüdischer Vermögen im Elsass

Der in Mannheim geborene SS-Obersturmführer Julius Karg ist ein opportunistischer Karrierist im badischen Staatsdienst, der 1942 den größten Korruptionsskandal im besetzen Elsass auslöst. 1943 als "Volksschädling" zu 12 Jahren Zuchthaus verurteilt, stellt er sich nach 1945 als Opfer des Nationalsozialsmus dar.

Vortrag im MARCHIVUM um 18 Uhr mit Dr. Wolf-Ingo Seidelmann | Friedrich-Walter-Saal (6. OG)

Sirene Mannheim Kalter Krieg
Zeitreise im Bild am 31.10.

Mannheim im Kalten Krieg

Mit über 200 Fotografien und anderen Bildern gibt dieser Vortrag einen Einblick, wie der Kalte Krieg im Alltag in Mannheim sichtbar war. Wie prägten Stimmung und Eindrücke das gesellschaftliche Leben und das Gesicht der Stadt? Ungewöhnliche Einblicke in und über unsere Stadt in der Zeit des Kalten Kriegs.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung "Der Kalte Krieg. Ursachen - Geschichte - Folgen" statt.

Bildvortrag im MARCHIVUM um 18 Uhr mit Karen Strobel | Friedrich-Walter-Saal (6. OG)

Startseite MARCHIVUM-BLOG
MARCHIVUM-BLOG

Bunkergeschichten

Über zwei Jahre hat der MARCHIVUM-Blog den Umbau des Hochbunkers in der Neckarstadt-West zu Mannheims Haus der Stadtgeschichte und Erinnerung begleitet. In Wort und Bild wird nicht nur über die Bauarbeiten, sondern auch die wechselvolle Geschichte des Bunkers und anderer Luftschutzbauten in Mannheim berichtet. Auch bemerkenswerte Bunker und Bunkerumbauten in anderen Städten und Regionen sind wiedergegeben. Es lohnt sich, hineinzuschauen! Zum Blog geht es hier

Vom Stadtarchiv zum MARCHIVUM
MARCHIVUM

Vom Stadtarchiv zum MARCHIVUM

Nach seiner Gründung im Jahr 1907 wechselte das Stadtarchiv mehrfach seinen Standort. Jetzt beschreitet es als MARCHIVUM neue Wege und hat erstmals in seiner Geschichte ein eigenes Gebäude.

Das Marchivum – Mannheims neuer Geschichtsort
Ausstellung

Das Marchivum – Mannheims neuer Geschichtsort

Für das MARCHIVUM wurde Mannheims größter Hochbunker umgebaut. Die Ausstellung dokumentiert den Umbau und die wechselvolle Geschichte des Bunkers.

Buchcover_Festschrift
Festschrift

Kostenloser Download

Aufgrund der großen Nachfrage stellen wir unsere Festschrift "Das MARCHIVUM  – Mannheims neuer Geschichtsort" als kostenlosen Download zur Verfügung. Die Publikation kann hier abgerufen werden.

Nationales Projekt des Städtebaus
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Auszeichnung als Nationales Projekt des Städtebaus

Das MARCHIVUM ist Premiumprojekt! Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat den Umbau des Bunkers zum MARCHIVUM als Nationales Projekt des Städtebaus gefördert. Bei der Eröffnung unseres Hauses am 17. März 2018 durften wir diese Plakette entgegennehmen, die nun unser Portal ziert. Wir freuen uns und sind mächtig stolz auf diese Auszeichnung!