MARCHIVUM

Kaiserring um1900
Mannheim um 1900  Vogelschaubild
Stadtansicht 1729
Planken um 1900
Friedrichsplatz um 1900
Weihnachtsgruß
Alle Jahre wieder...

Weihnachtsgrüße und Öffnungszeiten

Das MARCHIVUM-Team und seine Fördervereine wünschen besinnliche Weihnachten und einen guten Jahreswechsel.

Während der Weihnachtspause gelten geänderte Öffnungszeiten:
Der Lesesaal und die Bauakteneinsicht sind vom 24.12. bis 7.1. geschlossen. Der Ausstellungsbereich und der Shop sind außerhalb der Feiertage zu den üblichen Zeiten geöffnet.

Veranstaltungen Januar bis Juni 2019

Das neue Programm ist da

Das MARCHIVUM wartet für die Monate Januar bis Juni 2019 erneut mit einem unterhaltsamen und bunten Programm rund um Mannheims Stadtgeschichte auf. Neben Vorträgen, Lesungen sowie Führungen gibt es die erste, große und eigens kuratierte Ausstellung, welche das MARCHIVUM-Team konzipiert hat, und vieles mehr. Lassen Sie sich überraschen.

Seiten aus dem Ratsprotokoll 1666/67
Bestand im Fokus

Amtsbücher

Der Bestand der Amtsbücher umfasst unter anderem über 700 Ratsprotokolle. Die Protokolle des Rates der Stadt Mannheim liegen, mit wenigen Ausnahme, seit 1661 vollständig vor. Sie geben Einblicke in das Stadtgeschehen und zeigen die Kompetenzen des Gremiums, die sich im Laufe der Zeit immer wieder wandelten.

Die Ratsprotokolle sind vollständig digitalisiert, auch um die wertvollen Bücher zu schützen und trotzdem benutzbar zu machen.

Das Bild zeigt eine Doppelseite des Ratsprotokolls aus dem Jahr 1666, in dem auch über den Pestausbruch in der Stadt berichtet wird.

Die Sondersitzung vom 14. Juni 1666 gibt dem neu eingestellten Totengräber die Weisung „etliche Gräber in Vorrath zumachen“. Und „[…] damit mann im nothfall ein Par Sarck uebereinander darin sencken könne“ sollen sie besonders tief sein. Auf dem Kirchhof im Jungbusch werden die Verstorbenen früh morgens bestattet. Zudem wird es Pflicht, Totenregister - für die, „die so in ihren Quadrieren sterben werden“ - anzulegen. Der Schwarze Tod – die Pest – beherrscht das Geschehen in Mannheim bis ins Frühjahr 1667. Die Totenregister sind nicht erhalten, doch dürften mindestens ein Viertel bis ein Drittel der Einwohner der Pest zum Opfer gefallen sein.

Erbgroßherzog Friedrich II. (mit Pickelhaube) besichtigt 1907 die damals hochmoderne Seifenproduktion von Sunlicht in Mannheim.
Spendenaktion

Filmschätze retten!

Unterstützen Sie die Digitalisierung der Mannheimer Filmschätze! Unsere alten Filmrollen und Videokassetten sind vom Verfall bedroht. Helfen Sie mit, dass die Filme digitalisiert werden. Denn in digitalisierter Form können sie zukunftssicher archiviert und allgemein zugänglich gemacht werden.

Der Mannheimer Morgen lädt jeden Donnerstag zu einer spannenden Entdeckungsreise ein und präsentiert einen bereits digitalisierten Filmschatz. Zum Beispiel die ältesten Filmaufnahmen aus Mannheim. Sie stammen von 1906 und zeigen den Besuch des Erbgroßherzogs Friedrich II., der damals auch die Seifenproduktion der Firma Sunlicht besichtigte. Diese filmische Rarität und weitere Informationen finden Sie hier.

Plakat zum 300-jährigen Stadtjubiläum 1907
Sammlung im Fokus

Plakatsammlung

An dieser Stelle präsentieren wir kleine Kostbarkeiten aus unseren Sammlungen. Aktuell ein Schmuckstück aus unserer Plakatsammlung.

Anlässlich des 300-jährigen Stadtjubiläums findet das erstarkte Selbstbewusstsein des vorwiegend höheren Bürgertums Ausdruck in einer glanzvollen Internationen Kunst- und Gartenausstellung rund um die neu geschaffene Jugendstilanlage am Friedrichsplatz statt. Das Fest und die Ausstellung locken zahlreiche Besucher von nah und fern an.

Ein Vergnügungspark und zahlreiche kulturelle Veranstaltungen bieten Zerstreuung fü jedermann. Unter anderem tritt die legendäre, amerikanische Barfußtänzerin Isadora Duncan auf.

Erzherzog Friedrich von Baden persönlich reist zu den Feierlichkeiten an und wird von den Honoratioren der Stadt begrüßt.

Nationales Projekt des Städtebaus
MARCHIVUM

Auszeichnung als Nationales Projekt des Städtebaus

Das MARCHIVUM ist Premiumprojekt! Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat den Umbau des Bunkers zum MARCHIVUM als Nationales Projekt des Städtebaus gefördert. Bei der Eröffnung unseres Hauses am 17. März 2018 durften wir diese Plakette entgegennehmen, die nun unser Portal ziert. Wir freuen uns und sind mächtig stolz auf diese Auszeichnung!

Buchcover_Festschrift
Festschrift

Kostenloser Download

Aufgrund der großen Nachfrage stellen wir unsere Festschrift "Das MARCHIVUM  – Mannheims neuer Geschichtsort" als kostenlosen Download zur Verfügung. Die Publikation kann hier abgerufen werden.

Das Marchivum – Mannheims neuer Geschichtsort
Ausstellung

Das Marchivum – Mannheims neuer Geschichtsort

Für das MARCHIVUM wurde Mannheims größter Hochbunker umgebaut. Die Ausstellung dokumentiert den Umbau und die wechselvolle Geschichte des Bunkers.

Kinder im Kinderheim Mistlau
Ausstellung vom 5.12.18 bis 8.2.19

Verwahrlost und gefährdet? Heimerziehung in Baden-Württemberg 1949-1975

Die vom Landesarchiv Baden-Württemberg konzipierte Ausstellung thematisiert anhand von Fotos und Originaldokumenten, wie der Alltag in vielen Kinderheimen aussah. Zeitzeugenberichte bereichern die Darstellung um die Perspektive der Betroffenen. Zudem werden die rechtlichen Aspekte des Themas diskutiert, und es erfolgt ein Ausblick in die heutige Heimlandschaft und Jugendhilfe, um zu zeigen, welche Konsequenzen aus den damaligen Geschehnissen gezogen wurden.

Die Ausstellung ist vom 5. Dezember 2018 bis 8. Februar 2019 zu Gast im MARCHIVUM und kann zu den üblichen Öffnungszeiten besichtigt werden: Di, Mi, Fr 8 bis 16 Uhr sowie Do 8 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Vernissage mit Eröffnungsvortrag: 5.12.18 um 18 Uhr im Friedrich-Walter Saal

Kuratorenführung mit anschließendem Zeitzeugengespräch: 15.1.19 um 18 Uhr

Veranstaltungen Juli bis Dezember 2018

Programm

Das Veranstaltungsprogramm des MARCHIVUM für die Monate Juli bis Dezember 2018 bietet eine bunte Mischung unterschiedlicher Formate und Themen: Vorträge rund um Mannheims Stadtgeschichte, Ausstellungen, Buchpräsentationen und Lesungen, Führungen, spezielle Angebote für Kids, sogar ein Theaterstück, und anderes mehr. 

Buchcover: Der Kommandant und die Bibelforscherin: Rudolf Höss und Sophie Stippekl
Neue Veröffentlichungen

Zwei Wege nach Auschwitz

Zwei Menschen, die sich aus Mannheim kannten, begegnen sich 1942 am Ort grauenvollster Verbrechen, im KZ Auschwitz: Zum einen Rudolf Höß, der als Kommandant dieser Todesfabrik bis Kriegsende den Tod von über einer Million Menschen zu verantworten hat. Zum anderen die Zeugin Jehovas Sophie Stippel. Schon seit Jahren in Konzentrationslagern inhaftiert, muss sie nun in der Küche und im Haushalt des Kommandanten arbeiten.

Karen Strobel hat sich gemeinsam mit dem Historiker Wilhelm Kreutz und der Filmemacherin Christina Stihler auf die Spurensuche gemacht. So entstanden zwei eindrucksvolle Dokumentationen. Beide können im MARCHIVUM-Shop oder im Buchhandel erworben werden:

Buch:

Wilhelm Kreutz, Karen Strobel. DER KOMMANDANT UND DIE BIBELFORSCHERIN: RUDOLF HÖSS UND SOPHIE STIPPEL. ZWEI WEGE NACH AUSCHWITZ. Schriftenreihe MARCHIVUM 01. Herausgegeben von Ulrich Nieß. Mannheim, 2018. 1. Auflage. 240 Seiten, mit 184 Abbildungen. ISBN 978-3-9817924-5-4, Preis: 19,90 €

 

Film:

Karen Strobel, Christina Stihler. DIE KÖCHIN DES KOMMANDANTEN. ZWEI WEGE NACH AUSCHWITZ. MARCHIVUM digital 01. 2018. FSK: 12 Jahre. Laufzeit ca. 60 Minuten. ISBN 978-3-9817924-4-7, Preis: 14,90 €

Filmdokument

Die Köchin des Kommandanten (Trailer)

In ihrem gemeinsamen Film begleiten Karen Strobel und Christina Stihler den Enkel von Sophie Stippel auf dessen ganz persönlicher Spurensuche.

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MARCHIVUM-BLOG

Bunkergeschichten

Über zwei Jahre hat der MARCHIVUM-Blog den Umbau des Hochbunkers in der Neckarstadt-West zu Mannheims Haus der Stadtgeschichte und Erinnerung begleitet. In Wort und Bild wird nicht nur über die Bauarbeiten, sondern auch die wechselvolle Geschichte des Bunkers und anderer Luftschutzbauten in Mannheim berichtet. Auch bemerkenswerte Bunker und Bunkerumbauten in anderen Städten und Regionen sind wiedergegeben. Es lohnt sich, hineinzuschauen! Zum Blog geht es hier

Vom Stadtarchiv zum MARCHIVUM
MARCHIVUM

Vom Stadtarchiv zum MARCHIVUM

Nach seiner Gründung im Jahr 1907 wechselte das Stadtarchiv mehrfach seinen Standort. Jetzt beschreitet es als MARCHIVUM neue Wege und hat erstmals in seiner Geschichte ein eigenes Gebäude.

Filmdokument

Vom unbequemen Denkmal zum Haus der Stadtgeschichte

Im März 2018 bezog das ehemalige Stadtarchiv sein neues Domizil: den größten Hochbunker Mannheims und wurde damit zum neuen MARCHIVUM - Mannheims Archiv, Haus der Stadtgeschichte und Erinnerung. Der Filmbeitrag von RNF zeigt die wechselvolle Geschichte des Gebäudes und begleitet das Team während des 2-jährigen Umbaus und Umzugs.