MARCHIVUM

Kaiserring um1900
Mannheim um 1900  Vogelschaubild
Stadtansicht 1729
Planken um 1900
Friedrichsplatz um 1900
Hostessen im Herzogenriedpark
BUGA 75. Ein Fest verändert die Stadt

Begleitprogramm zur BUGA-Ausstellung

Die großangelegte Ausstellung "BUGA 75. Ein Fest verändert die Stadt", die vom 24. März bis 18. August 2019 zu sehen ist, wartet mit einem reichhaltigen Begleitprogramm auf: Vorträge, Zeitzeugengespräche und Führungen sind genauso geplant wie ein Filmabend und ein Ferienprogramm für Kinder. 

Am Sonntag, 24. März ist der Eintritt in die Ausstellung frei. Um 14 und 16 Uhr findet zudem jeweils eine kostenlose Kuratorenführung statt.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden sich im Menüpunkt "Ausstellungen".

Veranstaltungen Januar bis Juni 2019

Das neue Programm ist da

Das MARCHIVUM wartet für die Monate Januar bis Juni 2019 erneut mit einem unterhaltsamen und bunten Programm rund um Mannheims Stadtgeschichte auf. Neben Vorträgen, Lesungen sowie Führungen gibt es die erste, große und eigens kuratierte Ausstellung, welche das MARCHIVUM-Team konzipiert hat, und vieles mehr. Lassen Sie sich überraschen.

Frauen in den verschiedenen Berufsbereichen
FRAUENRECHTE SIND MENSCHENRECHTE

Mannheimerinnen kämpfen um Gleichberechtigung

Passend zum equal pay day am 18. März 2019 schauen wir heute auf die Geschichte der ERWERBSTÄTIGKEIT VON FRAUEN.

Die Möglichkeit zur eigenständigen Erwerbsarbeit – jenseits der seit Jahrhunderten selbstverständlichen Mithilfe als Familienangehörige in Landwirtschaft, Handwerksbetrieb oder Ladengeschäft – entwickelt sich für Frauen in größerem Stil erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Vorstellung, eigenes Geld zu verdienen und damit auch ein Stück Unabhängigkeit von einem „Ernährer“ zu erreichen, trägt auch dazu bei, über den eigenen Rechtsstatus nachzudenken.

Aus dem Jahr 1907 gibt es genaue statistische Zahlen über den damaligen Stand der Erwerbstätigkeit von Frauen in Mannheim: Danach sind 19.522 Frauen (und 59.652 Männer) hauptberuflich erwerbstätig.

An der Spitze steht das Handelsgewerbe mit etwas mehr als 3.000 weiblichen Beschäftigten. Mit knapp unter 3.000 Arbeiterinnen, davon die meisten in der Leder-, Nahrungs- und Genussmittelindustrie, folgt der industrielle Sektor. Jeweils mehr als 2.000 Frauen sind im Bekleidungsgewerbe sowie in Gast- und Schankwirtschaften beschäftigt. Und schließlich finden sich jeweils rund 1.100 Frauen als Hausangestellte sowie im öffentlichen Dienst und in freien Berufen.

Die Zahl der Hausangestellten überrascht, weil sie gar nicht so hoch ist wie vielleicht erwartet, dagegen erstaunt die Fülle der Frauen im öffentlichen Dienst und in den freien Berufen, wobei leider nicht ausgewiesen wird, wie sich die 1.100 Frauen auf die beiden in der Statistik zusammengefassten Bereiche verteilen und was genau unter den freien Berufen zu verstehen ist.

Seiten aus dem Ratsprotokoll 1666/67
Bestand im Fokus

Amtsbücher

Der Bestand der Amtsbücher umfasst unter anderem über 700 Ratsprotokolle. Die Protokolle des Rates der Stadt Mannheim liegen, mit wenigen Ausnahme, seit 1661 vollständig vor. Sie geben Einblicke in das Stadtgeschehen und zeigen die Kompetenzen des Gremiums, die sich im Laufe der Zeit immer wieder wandelten.

Die Ratsprotokolle sind vollständig digitalisiert, auch um die wertvollen Bücher zu schützen und trotzdem benutzbar zu machen.

Das Bild zeigt eine Doppelseite des Ratsprotokolls aus dem Jahr 1666, in dem auch über den Pestausbruch in der Stadt berichtet wird.

Die Sondersitzung vom 14. Juni 1666 gibt dem neu eingestellten Totengräber die Weisung „etliche Gräber in Vorrath zumachen“. Und „[…] damit mann im nothfall ein Par Sarck uebereinander darin sencken könne“ sollen sie besonders tief sein. Auf dem Kirchhof im Jungbusch werden die Verstorbenen früh morgens bestattet. Zudem wird es Pflicht, Totenregister - für die, „die so in ihren Quadrieren sterben werden“ - anzulegen. Der Schwarze Tod – die Pest – beherrscht das Geschehen in Mannheim bis ins Frühjahr 1667. Die Totenregister sind nicht erhalten, doch dürften mindestens ein Viertel bis ein Drittel der Einwohner der Pest zum Opfer gefallen sein.

Plakat zum 300-jährigen Stadtjubiläum 1907
Sammlung im Fokus

Plakatsammlung

An dieser Stelle präsentieren wir kleine Kostbarkeiten aus unseren Sammlungen. Aktuell ein Schmuckstück aus unserer Plakatsammlung.

Anlässlich des 300-jährigen Stadtjubiläums findet das erstarkte Selbstbewusstsein des vorwiegend höheren Bürgertums Ausdruck in einer glanzvollen Internationen Kunst- und Gartenausstellung rund um die neu geschaffene Jugendstilanlage am Friedrichsplatz statt. Das Fest und die Ausstellung locken zahlreiche Besucher von nah und fern an.

Ein Vergnügungspark und zahlreiche kulturelle Veranstaltungen bieten Zerstreuung für jedermann. Unter anderem tritt die legendäre, amerikanische Barfußtänzerin Isadora Duncan auf.

Erzherzog Friedrich von Baden persönlich reist zu den Feierlichkeiten an und wird von den Honoratioren der Stadt begrüßt.

Vortrag am 27.3.

Die Mannheimer Feministin Paolina Schiff (1841-1926). Vom Liberalismus der Quadratestadt zur lombardischen Radikaldemokratie

Die gebürtige Mannheimerin Paolina Schiff gehört zu den Wegbereiterinnen der italienischen Frauenbewegung. Der Vortrag zeichnet die transnationale Biographie der deutsch-italienisch-jüdischen Feministin und ihr Engagement für die Rechte von Frauen im Europa der Jahrhundertwende nach.

Mit Dr. habil. Ruth Nattermann

27.3. | 18 Uhr | Friedrich-Walter-Saal (6. OG)

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Bunkergeschichten

Über zwei Jahre hat der MARCHIVUM-Blog den Umbau des Hochbunkers in der Neckarstadt-West zu Mannheims Haus der Stadtgeschichte und Erinnerung begleitet. In Wort und Bild wird nicht nur über die Bauarbeiten, sondern auch die wechselvolle Geschichte des Bunkers und anderer Luftschutzbauten in Mannheim berichtet. Auch bemerkenswerte Bunker und Bunkerumbauten in anderen Städten und Regionen sind wiedergegeben. Es lohnt sich, hineinzuschauen! Zum Blog geht es hier

Vom Stadtarchiv zum MARCHIVUM
MARCHIVUM

Vom Stadtarchiv zum MARCHIVUM

Nach seiner Gründung im Jahr 1907 wechselte das Stadtarchiv mehrfach seinen Standort. Jetzt beschreitet es als MARCHIVUM neue Wege und hat erstmals in seiner Geschichte ein eigenes Gebäude.

360-Grad-Video

Rundgang durch das MARCHIVUM - Teil I

Seit 2018 ist das MARCHIVUM im größten Hochbunker Mannheims ansässig - und nach wie vor gibt es großes Interesse an dem sanierten und um zwei gläserne Geschosse aufgestockten Betonbau.
Der Mannheimer Morgen war im MARCHIVUM zu Gast und hat ein informatives, vertontes 360-Grad-Video realisiert: einfach mit der linken Maustaste ins Bild klicken, Taste halten und sich umschauen. Im ersten Teil des Videos erfahren Sie mehr über den für die Besucherinnen und Besucher öffentlichen Teil des Hauses.
Um das Video in 360-Grad auf dem Smartphone oder dem Tablet sehen zu können, benötigen Sie die Youtube-App, die im Google Play Store oder im App Store von Apple kostenlos erhältlich ist.

360-Grad-Video

Rundgang durch das MARCHIVUM - Teil II

Im zweiten Teil des Videos erfahren Sie mehr über den für die Besucherinnen und Besucher nicht-öffentlichen Bereich des Hauses. Auch bei diesem Video gilt: einfach mit der linken Maustaste ins Bild klicken, Taste halten und sich umschauen.

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Festschrift

Kostenloser Download

Aufgrund der großen Nachfrage stellen wir unsere Festschrift "Das MARCHIVUM  – Mannheims neuer Geschichtsort" als kostenlosen Download zur Verfügung. Die Publikation kann hier abgerufen werden.