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Elise Oppenheimer

geborene
Lehmann
geboren am
Verfolgung

Ermordet in Auschwitz

Kachelbild
Text

Elise Oppenheimer kommt 1882 als Elise Lehmann in Weinheim zur Welt; ihre Eltern sind Gerson Lehmann und Babette geborene Hockenheimer. 1905 heiratet sie den Eisenwarenhändler Sigmund Oppenheimer, mit dem sie zwei Söhne bekommt: Manfred (geboren 1907) und Fritz (1920).

Die jüdische Familie lebt bis 1938 in (Mannheim-)Seckenheim, Hauptstraße 105, anschließend zieht sie in die Mannheimer Innenstadt nach U 1, 20.

Sohn Fritz kann 1938 im Alter von 18 Jahren in die USA emigrieren. Elise, Sigmund und Manfred Oppenheimer werden am 22. Oktober 1940 nach Gurs deportiert. Der Ehemann stirbt dort am 14. Dezember 1940. Elise Oppenheimer versucht aus dem Lager heraus eine Emigration nach Übersee zu ermöglichen. Tatsächlich gelingt es ihr, in das "Hotel Bompard" nach Marseille gebracht zu werden, welches ein Transitlager für Frauen war, die dort ihre Emigration vorbereiteten. Die Auswanderung kann jedoch nicht realisiert werden. Sie wird in das Lager Les Milles gebracht und über das Durchgangslager Drancy am 07. September 1942 nach Auschwitz deportiert.

Elise und Manfred Oppenheimer werden in Auschwitz ermordet.

 

Die Stolpersteine für die Familie Oppenheimer wurden 2019 auf Initiative des Fördervereins historisches Seckenheim e.V. verlegt.

 

Text: Marco Brenneisen (MARCHIVUM), Oktober 2020
Adresse

U 1, 20
68161 Mannheim
Deutschland

Geolocation
49.491769694061, 8.471118838623