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Max Mühlfelder

geboren am
Verfolgung

Jüdischer Kaufmann

1942 in Auschwitz ermordet

Kachelbild
Text

Der jüdische Kaufmann Max Mühlfelder wurde am 18. Januar 1888 im thüringischen Gleicherwiesen (heute ein Ortsteil von Römhild, Kreis Hildburghausen) geboren. Im März 1925 zog er von Halle nach Mannheim, wo er zwei Monate später die gebürtige Mannheimerin Toni Eichenberg heiratete; 1926 kam der gemeinsame Sohn zur Welt. 1932 wurde die Ehe geschieden, Toni Mühlfelder emigrierte 1937 mit dem 11-jährigen Jungen in die USA.

Max Mühlfelder wurde am 22. Oktober 1940 nach Gurs verschleppt. Im August 1942 wurde er über das Durchgangslager Drancy nach Auschwitz deportiert und ermordet.

 

Der Stolperstein zum Gedenken an Max Mühlfelder wurde 2017 verlegt.

 

Text: Marco Brenneisen (MARCHIVUM), Oktober 2020
Adresse

B 1, 9 (Innenstadt)
68159 Mannheim
Deutschland

Geolocation
49.485858918584, 8.4633698