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Ricka Marx

geboren am
Verfolgung

Als Jüdin verfolgt

1941 im Lager Gurs verstorben

Kachelbild
Text

Ricka Marx geb. Silbermann wurde 1867 im fränkischen Fürth geboren. Sie war verheiratet mit dem Kaufmann Julius Marx (geboren 1856 in Frankenthal), der 1935 in Mannheim starb. Das Ehepaar hatte drei Kinder: Olga (geb. 1888), Martin (1889) und Adolf (1893). Die jüdische Familie lebte in U 6, 12.

1913 heiratete die Tochter und verzog nach Berlin, Sohn Martin fiel im Ersten Weltkrieg. Der jüngste Sohn, Adolf, verzog 1939 nach München. Ricka Marx, die als einzige in Mannheim blieb, zog im gleichen Jahr nach U 1, 20 um.

Am 22. Oktober 1940 wurde Ricka Marx nach Gurs deportiert. Fast auf den Tag ein Jahr später, am 23.10.1941, starb sie im Alter von 74 Jahren in dem Lager am Fuß der Pyrenäen.

Ihr Kinder Olga (verheiratete Fränkel) und Adolf wurden in Auschwitz ermordet.

Der Stolperstein zum Gedenken an Ricka Marx wurde 2012 auf Initiative von Angehörigen verlegt.

 

Text: Marco Brenneisen (MARCHIVUM), Oktober 2020
Adresse

U 1, 20 (Innenstadt)
68161 Mannheim
Deutschland

Geolocation
49.491943918588, 8.4712905