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Kategorie: Forschung

Forschung

Momentaufnahme van Deyl'scher Plan

Eines der bekanntesten Mannheimer Dokumente aus dem 17. Jahrhundert ist ein Stadtplan, den Jacob van Deyl erstellt hat. Darin werden alle, die am 4. April 1663 ein Grundstück in der Stadt Mannheim besessen haben, namentlich aufgeführt. Diese Quelle wurde schon vielfach ausgewertet und ist natürlich ein wertvolles und sprechendes Dokument. Aber sie ist nur eine Momentaufnahme, wie schnell zu erkennen ist, wenn andere Quellen hinzugezogen werden. Das wurde bisher für Einzelaspekte, aber noch nicht systematisch gemacht, da der notwendige Arbeitsaufwand dafür immens ist und sich erst mit modernen Mitteln der Datenverarbeitung besser in den Griff bekommen lässt.

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Forschung

Ein Buch über eine ungewöhnliche Familie und warum es auch in Mannheim Leser finden sollte

Im heutigen Blog-Beitrag stellt unsere Autorin das Buch "Nuestra América - My Family in the Vertigo of Translation" von Claudio Lomnitz vor, welches Anfang Februar 2021 erschienen ist, und sagt, warum es auch in Mannheim gelesen werden sollte.

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Forschung

Ein Mord im Jahr 1922 - und die frühe völkische Bewegung in Mannheim

Zu Recht weisen zahlreiche Publikationen auf die in der Stadt sehr aktive Arbeiterbewegung und vor allem auf den von der Arbeiterbewegung ausgehenden Widerstand während der NS-Zeit hin: Das "rote Mannheim" existierte. In Vergessenheit geraten ist darüber gelegentlich die Tatsache, dass es auch in Mannheim bereits deutlich vor 1933 völkische und antisemitische Strukturen gab, die umfangreicher und in der Bürgerschaft verwurzelter waren, als man es nach 1945 wahrhaben wollte.

Die komplette Studie kann am Ende des Beitrags heruntergeladen werden.

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Forschung

Schlussstriche und lokale Erinnerungskulturen - Die "zweite Geschichte" der südwestdeutschen Außenlager des KZ Natzweiler seit 1945 - Teil II

Zwischen 1943 und 1945 existierten auf dem Gebiet der heutigen Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz mehr als 40 Konzentrationslager, die dem KZ Natzweiler (Elsass) als Außenlager zugeordnet waren. Darunter auch das KZ Sandhofen, an das seit 1990 eine Gedenkstätte mit Dauerausstellung erinnert. Wie in Mannheim war die "Nachgeschichte" der meisten Außenlager gekennzeichnet von jahrzehntelangem Beschweigen und Verdrängen, ehe in den 1980er Jahren vielerorts Initiativen zur dauerhaften Erinnerung und Dokumentation der lokalen NS-Geschichte entstanden.

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Forschung

Schlussstriche und lokale Erinnerungskulturen - Die "zweite Geschichte" der südwestdeutschen Außenlager des KZ Natzweiler seit 1945 - Teil I

Zwischen 1943 und 1945 existierten auf dem Gebiet der heutigen Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz mehr als 40 Konzentrationslager, die dem KZ Natzweiler (Elsass) als Außenlager zugeordnet waren. Darunter auch das KZ Sandhofen, an das seit 1990 eine Gedenkstätte mit Dauerausstellung erinnert. Wie in Mannheim war die "Nachgeschichte" der meisten Außenlager gekennzeichnet von jahrzehntelangem Beschweigen und Verdrängen, ehe in den 1980er vielerorts Initiativen zur dauerhaften Erinnerung und Dokumentation der lokalen NS-Geschichte entstanden.

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Erklärvideo 1: Einführung Online-Recherche und allgemeine Hinweise

In diesem kurzen Erklärvideo gibt Markus Enzenauer, Benutzerreferent im MARCHIVUM, erste Hinweise zur Online-Recherche in unseren Beständen.

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Verkehrsknoten Mannheim

Mit dem Buch "Verkehrsknoten Mannheim" legt Wolfgang Löckel als ausgewiesener Kenner der Verkehrs- und Eisenbahngeschichte eine gelungene Ergänzung zu den vorangegangenen Bänden über Heidelberg, Ludwigshafen und Weinheim vor. Zusammen geben die Veröffentlichungen einen umfassenden Überblick zur Mobilitätsgeschichte im Rhein-Neckar-Dreieck.

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Mannheimer Migrationsgeschichte - ein neues Forschungs- und Buchprojekt

Menschen verändern oftmals ihren Lebensmittelpunkt. Dies geschieht freiwillig oder durch Zwang. Die Verlagerung kann vorübergehend oder für immer sein. Dynamische Stadtgesellschaften spiegeln diesen Prozess wider; die Herkunft und Zusammensetzung ihrer Bewohnerschaft ist in stetem Wandel begriffen. Insofern bedeutet Stadtgeschichte immer auch Migrationsgeschichte, zugespitzt könnte man mit dem Soziologen Erol Yildiz sagen "Stadt ist Migration". Und diese Beobachtung wird – wie gerade das Beispiel Mannheim zeigt – nicht erst im 20. und 21. Jahrhundert virulent.

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Erfolgreiches Projekt mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Mannheimer Verlassenschaftsakten online

Was war den Menschen in früheren Zeiten so wichtig, dass sie es in Testamenten festhielten? Wie regelten sie ihre Hinterlassenschaft? Wie umgehen mit Waisenkindern? Und wie kann man Erbstreitigkeiten verhindern oder zumindest regeln? Antworten aus dem 18. und 19. Jahrhundert auf diese Fragen finden sich in den Mannheimer Verlassenschaftsakten. Diese sind nun online und über den DFG-Viewer einsehbar für jedermann.

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