Kategorie: Nachlasswelten

Nachlasswelten

Ein Koffer voller Kostbarkeiten - der Nachlass Hecht

Charlotte Hecht, die Enkelin von Helene und Felix Hecht, stirbt 1997 im Alter von 90 Jahren in München. In ihrem Besitz befinden sich leider nur noch wenige, dafür aber umso wertvollere Unterlagen ihrer Großeltern, die ab 1875 zu den wichtigen Mäzenen des Mannheimer Kulturlebens zählen. In einem unscheinbaren Koffer erreichen diese hochkarätigen Unterlagen, die mit Hilfe einer Spende der Heinrich-Vetter-Stiftung angekauft werden, 1998 das Mannheimer Stadtarchiv.

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Nachlasswelten

Der schriftliche Nachlass von Edgar Schmandt

Werbeprospekte, Plakate, Kunst am Bau - Mannheim Künstler und Künstlerinnen haben in den Nachkriegsjahren am Image der Stadt nach Außen mitgewirkt: Das zeigt unter anderem der schriftliche Nachlass von Edgar Schmandt im MARCHIVUM.

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Stadtgeschichte

"Herzlich willkommen, meine lieben jungen Freunde" - der Lebensweg von Heinz Haber

So manchen - heute vielleicht nicht mehr ganz so jungen Fernsehzuschauern – klingt noch immer die sonore Stimme des „Fernsehprofessors“ Heinz Haber in den Ohren, ist dieser doch über Jahre hinweg im bundesdeutschen Fernsehen mit populären Wissenschaftssendungen vertreten.

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Nachlasswelten

Der Waldhof in Person - Walter Spagerer

Der Nachlass Walter Spagerers besteht aus einem Karton, der drei volle Mappen enthält. Er setzt sich vorwiegend aus Redemanuskripten zusammen, anhand derer man noch für lange Zeit seine politischen Positionen und die Probleme seiner Zeit wird ablesen können. Aber auch Sitzungsprotokolle, Wahlwerbung oder Zeitungsartikel geben Aufschluss über sein Leben.

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Nachlasswelten

"Ein Toter gleich zehn Minuten Gefängnis" - Der Lebensweg von Barbara Just-Dahlmann

Heute entführen uns unsere Nachlasswelten in das Reich der Staatsanwältin Barbara Just-Dahlmann.

Beeindruckend ist ihr Nachlass schon allein von der Menge her: Rund sieben laufende Meter füllen die Regale im Magazin des MARCHIVUM. Bevor sie 1996 ihren Nachlass an das damalige Stadtarchiv abgibt, versieht sie diverse Manuskripte und Schriftstücke noch mit erklärenden Randnotizen, was die Auswertung des Nachlasses umso aufschlussreicher macht.

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Nachlasswelten

Friedrich Walter - bedeutsam für Stadt und Geschichte

Prof. Dr. Friedrich Walter, geboren im September 1870 – also vor 150 Jahren – ist Zeitzeuge der zweiten großen Blütezeit der Stadt Mannheim, als Mannheim zur Industriemetropole wurde, Großstadt und kulturelles Zentrum und zugleich ein "Vorort" der Kräfte, die für eine demokratische Gesellschaft kämpften.

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Nachlasswelten

Die "Pfalzgräfin" in Friedrichsfeld: Lilli Gräber

Nach Mannheim und in ihren Stadtteil Friedrichsfeld kam Stadträtin Lilli Gräber immer gerne nach einer Reise zurück. Die Arbeit für die Menschen in Mannheim und besonders Friedrichsfeld bedeutete ihr viel.

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Nachlasswelten

Josef Zizler

Der Architekt und Oberbaudirektor Josef Zizler ist in Mannheim vor allem für sein Bunkerbauprogramm bekannt, das zahlreichen Mannheimerinnen und Mannheimern im Zweiten Weltkrieg das Leben rettet. Sein Nachlass kommt 1969 ins MARCHIVUM und lagert nun im Ochsenpferchbunker, der einst unter seiner Leitung erbaut wurde.

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Nachlasswelten

Elsbeth Janda - heitere Muse mit ernstem Hintergrund

Unser Blog beschäftigt sich heute mit einer Künstlerin aus der Kurpfalz. Elsbeth Janda ist fünfzig Jahre im Bühnen-, Hörfunk- und Fernsehgeschäft tätig. Ihr Name ist wie fast kein anderer eng verbunden mit der Pfälzer Mundart. Ihr seit 2006 im MARCHIVUM archivierter Nachlass gibt spannende Einblicke in ihre persönliche Karriere sowie in die Medienlandschaft vergangener Jahrzehnte.

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Hilde Baumann

„Widerstand leisten, wo sich Ungerechtigkeit breitmacht“

Die Gewerkschaftlerin und Kommunalpolitikerin Hilde Baumann weiß um die Schwierigkeiten, sich als Frau in öffentlichen Ämtern während der Nachkriegszeit und in der jungen Bundesrepublik durchzusetzen. Rückblickend auf ihr Lebenswerk merkt sie an: „da musstest du immer das Doppelte und Dreifache leisten, was die Männer taten“. Engagiert, aber auch streitbar bleibt die „wilde Hilde“, wie sie später liebevoll von ihren Genoss*innen genannt wird, bis ins hohe Alter: „Die haben wohl alle gedacht, mein Temperament legt sich mit den Jahren.“

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Gertrud Beinling

Kreativität im Kindergarten

Gertrud Beinling war Bildhauerin und Erzieherin. Ihre zweite Profession hatte einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss auf ihre Bildhauerei. Zudem konnte sie sich die künstlerische Arbeit durch die Tätigkeit als Erzieherin erst leisten.
Der Nachlass der Bildhauerin befindet sich seit 2018 als Digitalisat im MARCHIVUM.

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Rudi Baerwind

Enfant terrible der Mannheimer Gesellschaft

Als der Künstler Rudi Baerwind am 12. November 1982 in seiner Geburtsstadt Mannheim verstirbt, heißt es in einem Nachruf des Mannheimer Morgen: „Man kann Baerwind nicht wie irgendeinem Künstler einen Nachruf widmen. Mit ihm ist etwas anderes und mehr fortgegangen als ein Maler, ein Galerist auch, ja mehr selbst als eine Person – Baerwind war im kulturellen Leben Mannheims ein unersetzbarer Faktor. Ein Original. Ein Kauz. Pan.“
In der Tat: Baerwind gilt schon zu Lebzeiten als Enfant terrible, das mit seinem eruptiven, expressiven Temperament und seiner exzessiven Lebensweise gleichermaßen fasziniert und schockiert.

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Gar nicht verstaubt - unsere Nachlasswelten

Neue Serie geht an den Start

Was bleibt von einer Person nach deren Tod? Nur die Erinnerungen der Hinterbliebenen? Wie kann eine Gesellschaft an eine Person erinnern? Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist, heißt es im Talmud. Bertold Brecht meinte „Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.“ Doch wie kann die Erinnerung über Generationen hinweg wach gehalten werden? Hier kommen die Archive ins Spiel. Konkret für Mannheim das MARCHIVUM.

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