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Autor: Philipp Breitenreicher

Stadtgeschichte

"Wilde Siedlungen" in Mannheim - Die Spelzengärten

Eine Laube, ein paar Hühner, ein bisschen Gemüse - was für manche wie ein idyllisches Träumchen klingt, war vor ungefähr einhundert Jahren bittere Realität in den Spelzengärten am Rande der Neckarstadt. Warum es sich um eine "bittere Realität" handelte und was es genau bedeutete, in den Spelzengärten zu wohnen, ist Gegenstand einer soziologischen Studie der Schülerinnen "der obersten Klasse der Städtischen Sozialen Frauenschule" von 1931. Anhand dieser Studie soll im Folgenden eine Zeitreise in die Neckarstadt der Weimarer Republik unternommen werden.

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Stadtgeschichte

Pfarrer und Kommunist - Erwin Eckert

In der Neuen Mannheimer Zeitung vom 30. Juli 1932 berichtet ein Journalist von einem Spaziergang durch die Mannheimer Spelzengärten. Er beschreibt seine Eindrücke des einstigen Elendsviertels mit seinen "blutigroten Fahnen mit der Sichel oder dem Sowjetstern", die Symbole der Kommunisten oder, wie vom Autor bezeichnet, der "Gottlosenbewegung".

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Nachlasswelten

Hermann Heimerich

Am 9. März des Jahres 1933 wird der Mannheimer Oberbürgermeister Hermann Heimerich unter Protest auf den Balkon des Rathauses in N1 geschleppt. Er wird gezwungen, der Verbrennung einer schwarz-rot-goldenen Fahne, der Fahne der Weimarer Republik, beizuwohnen. Stattdessen weht von nun an und für die nächsten 12 Jahre die Hakenkreuzfahne als Symbol für die Herrschaft der Nationalsozialisten. Erregt und erschüttert erleidet Heimerich in dieser Situation eine Nierenkolik und muss sich ins Theresienkrankenhaus begeben.

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Nachlasswelten

Hans Reschke

Als beliebter Kommunalpolitiker, der 16 Jahre die Geschicke Mannheims als Oberbürgermeister gelenkt hat, und als Namensgeber des am Rande der Oststadt gelegenen Neckarufers ist Hans Reschke bekannt. Und passend zum Stadtteil, in dem an ihn erinnert wird, ist er als Politiker und Oberbürgermeister Mannheims vor allem Stimme des bürgerlichen Lagers.

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Nachlasswelten

Sich in die Dinge einfühlen, sich ihnen unterordnen, in sie hineinschlüpfen: Ulla Wolff-Krebs

Der Nachlass von Ursula "Ulla" Wolff-Krebs ist aus zweierlei Hinsicht interessant. Zum einen war Ulla Wolff-Krebs eine spannende Persönlichkeit und wirkmächtige deutsche Künstlerin, zum anderen lässt sich anhand ihres Nachlasses ein kleiner Exkurs in die rechtlichen Rahmenbedingungen der Archivarbeit unternehmen.

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Nachlasswelten

Die erste Goldschmiedemeisterin Deutschlands: Hanna Kronberger-Frentzen

Der Nachlass der Kunsthistorikerin und Autorin Hanna Kronberger-Frentzen umfasst insgesamt sieben Normalpakete. Diese enthalten in der Hauptsache Korrespondenzen, Fotographien und wissenschaftliche Aufsätze.

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Nachlasswelten

Der Waldhof in Person - Walter Spagerer

Der Nachlass Walter Spagerers besteht aus einem Karton, der drei volle Mappen enthält. Er setzt sich vorwiegend aus Redemanuskripten zusammen, anhand derer man noch für lange Zeit seine politischen Positionen und die Probleme seiner Zeit wird ablesen können. Aber auch Sitzungsprotokolle, Wahlwerbung oder Zeitungsartikel geben Aufschluss über sein Leben.

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